Erstellt am 14. Oktober 2015, 08:56

von Philipp Frank

Kein Trainereffekt in Klingenbach. Die Mannschaft von Neo-Coach Günther Schiffer verlor unglücklich gegen den SV Wimpassing mit 1:2.

Michael Kozak (l.) konnte sich nicht gegen die Wimpassinger Abwehrreihe (r., Theo Koch) durchsetzen und blieb neuerlich ohne Torerfolg. Seine Klingenbacher mussten sich beim Trainerdebüt von Günther Schiffer unglücklich mit 1:2 geschlagen geben. Foto: Frank  |  NOEN, Philipp Frank

KLINGENBACH – WIMPASSING 1:2. Der Trainerwechsel bei den Hausherren brachte nicht ganz den erwünschten Erfolg.

Neo-Trainer Günther Schiffer stellte die Mannschaft auf einigen Positionen um. So hütete zum ersten Mal Jörg Sadura anstelle von Stefan Fuchs das Tor. Abwehrchef Daniel Schreiner musste auch auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Die Gäste waren offensiv nicht zu sehen

Klingenbach begann deutlich selbstbewusster als in den vergangenen Spielen und drängte von Anpfiff weg auf den Führungstreffer. Wimpassing konnte sich in der Anfangsphase oftmals nur mit Fouls an der Strafraumgrenze helfen. Goalie Thomas Dau zeichnete sich einmal gegen Philipp Grafl aus.

Nach einem Handspiel von Georg Griessler im Strafraum gab es Elfmeter für die Heimischen. Pavol Kovac donnerte den Ball aber nur an die Latte.

Von den Gästen war in den ersten 30 Minuten offensiv nichts zu sehen. Nach einem Corner klärte die heimische Abwehr den Ball aus dem Sechzehner. Theo Koch nahm sich aus rund 20 Metern ein Herz und traf den Ball volley ins Kreuzeck (30.).

Verkehrte Welt: „Das war ein Wahnsinn“

Mit der zweiten Aktion der Gäste fiel auch der zweite Treffer. Nach einem Stanglpass von Horst Freiberger traf Aaron Erhart zum schmeichelhaften 2:0-Pausenstand.

„Das war ein Wahnsinn. Normalerweise müssen wir nach einer halben Stunde mit 2:0 führen. Leider hat die Chancenauswertung nicht gepasst. Ich kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft bis zum Schluss. Leider war der Linienrichter nach der Pause nicht immer auf der Höhe, hat uns einige Male zu unrecht zurückgepfiffen“, so Klingenbachs Neo-Trainer Günther Schiffer.

Last Minute-Anschluss kam zu spät

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zusehends. Die Klingenbacher Angriffe wurden durch einige fragwürdige Abseitsentscheidungen zunichte gemacht. Wimpassing spielte die Konter nicht ordentlich zu Ende und hatte bei einem Koch-Freistoß, der knapp das Ziel verfehlte, Pech.

Erst in der Schlussminute wurden die Angriffsbemühungen der Mannschaft von Coach Günther Schiffer belohnt. Dominik Dihanich staubte aus kurzer Distanz nach einem Eckball nur mehr zum 2:1-Endstand ab.

„Es war sicherlich ein glücklicher Sieg, dennoch freue ich mich sehr über die drei Punkte. In unserer Situation helfen uns nur Erfolge, um von dort unten wegzukommen. Der nicht verwandelte Elfmeter war der Knackpunkt in der Partie und für uns so etwas wie ein Weckruf“, so Wimpassing-Trainer Markus Kernal.