Erstellt am 21. Oktober 2015, 10:13

von NÖN Redaktion

Kirchers lange Zwangspause. Nach zwei Operationen bleibt Purbach-Kicker Lukas Kircher ein 20 Zentimeter großes Andenken an den Unfall.

Vor genau einer Woche durfte Purbach-Kicker Lukas Kircher das Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus in Wien wieder verlassen.  |  NOEN, BVZ
Vor knapp zwei Wochen kassierte Purbachs Lukas Kircher im Training einen Schlag an den Oberschenkel – ein normaler Zweikampf mit Teamkollegen Andrej Gabura.

„Ich konnte nicht mehr auftreten“

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„Zuerst habe ich nicht bemerkt, dass ich einen Schlag bekommen habe. Ich habe nach der Balleroberung den Ball zum Torhüter zurückgepasst. Nur Sekunden später haben mein Knie und der Muskel nachgegeben und ich konnte nicht mehr auftreten“, schildetere der Pechvogel den Unfall.

Kircher weiter: „Ich griff auf den Oberschenkel und es war, als wäre ein Tennisball unter meiner Haut. Die Schwellung trat sofort auf. Ich versuchte, sie mit einem Druckverband in den Griff zu bekommen.“

Schwellung quoll unter der Dusche auf

Am nächsten Tag in der Früh war die Schwellung ein wenig zurückgegangen. Beim Gang unter die Dusche quoll sie aber wieder voll auf. Danach fuhr Kircher gleich ins Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus und musste noch am selben Tag operiert werden.

„Bei der ersten Operation haben die Ärzte das Hämatom ausgeräumt. Da die Schwellung vom Muskel aber noch zu stark war, haben sie die Wunde noch vier Tage offengelassen. Das Zunähen der Haut hätte ein zu großes Risiko für einen Nervenschaden sein können“, schilderte der Kicker weiter. Vergangenen Sonntag konnte die Wunde dann genäht werden.