Erstellt am 17. September 2014, 09:41

von Martin Ivansich

Schwache Bewertung. Michael Schitzhofer bot in Spanien eine solide Leistung, bekam aber von den Juroren dafür nur wenig Anerkennung.

Michael Schitzhofers Leistung blieb letztendlich unbelohnt. Die Juroren waren dem Schützener diesmal nicht wirklich wohl gesonnen.  |  NOEN, Privat
Der siebente Tourstop des Weltcups führte den Schützener Kitesurfer Michael Schitzhofer nach Tarifa (Südspanien).

„Gegen den Brasilianer war kein Kraut gewachsen“

Nach überstandener Qualifikation und dem Einzug in den Hauptbewerb konnte er auch in der ersten Eliminationsrunde einen Lauf für sich entscheiden. In der zweiten Runde war dann gegen den späteren Finalisten, Eudasio Da Silva aus Brasilien Endstation.

„Ich hatte einen zufriedenstellenden Heat, aber gegen den, an diesem Tag, groß auftrumpfenden Brasilianer war kein Kraut gewachsen“, meinte der 28-Jährige.

„Judges waren an diesem Tag anderer Meinung“

In der Double-Elimination versuchte der Burgenländer sein Resultat zu verbessern, doch fragwürdige Entscheidungen nahmen ihm alle Hoffnungen.

„Obwohl ich einen meiner besten Läufe, seit ich auf der Tour bin, absolvierte und mir Kollegen am Strand schon zu einem Sieg gratulierten, waren die Judges an diesem Tag anderer Meinung und vergaben die Punkte für die Tricks auf eine, für mich und viele Fahrer am Strand, unverständliche Art und Weise“, ärgerte sich Michael Schitzhofer, der somit den 17. Rang belegte.