Erstellt am 23. März 2011, 00:00

Klingenbachs weiße Heimweste ist weg. BVZ BURGENLANDLIGA / Klingenbach kassierte gegen harmlose Güssinger die erste Heimniederlage in dieser Saison.

Die Klingenbacher Abwehr um Dominik Dihanich (linkes Bild, l.) und Dino Smudla (rechtes Bild, r.) ließ in der Schlussphase Güssings Stürmer Sandy Topolovec (l.) nur einmal kurz aus den Augen…  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

KLINGENBACH – GÜSSING 0:1. Die Hausherren hätten in diesem Spiel das Torkonto wieder ordentlich auffetten können, doch das Güssinger Gehäuse war an diesem Tag wie vernagelt. „Die erste Halbzeit, das war nichts – nicht bei uns und auch nicht bei den Güssingern“, resümierte Klingenbach-Trainer Sepp Lackner. Jedoch in der zweiten Hälfte hätten die Hausherren frühzeitig den Sack zu machen müssen. Da ließen die Kicker um Kapitän Christoph Dihanich gut sechs Toptormöglichkeiten liegen. Lukas Jurik, Thomas Klemenschitz, Ante Bezer und Dominik Dihanich vergaben sehr gute Chancen aus aussichtsreichen Positionen. „Das war echt schon fahrlässig“, klagte Lackner schon während der Partie. Und so kam es, wie es bekanntlich immer kommt: In der 80. Minute schlug die Klingenbacher Hintermannschaft den Ball nicht ab, Sandy Topolovec spitzelte den Ball bei Keeper Stefan Fuchs ins lange Eck vorbei.

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Mit besserer Auswertung  Chance in Wallern nutzen

„Die Südburgenländer kamen in diesem Spiel nur zweimal gefährlich über die Mittellinie – beim Tor und einmal in der Nachspielzeit, aber da haben wir schon längst hinten aufgemacht“, berichtete Sepp Lackner. Aus einem Konter heraus trafen die Gäste in der 92. Minute noch die Stange.

Nun will Klingenbach am Sonntag in Wallern wieder auf Punktejagd gehen. „Die Seewinkler haben zwei Gesichter – daheim und auswärts. In Oberpullendorf waren sie nicht so gut drauf, aber sie sind sehr heimstark. Wir müssen uns vor allem in der Chancenauswertung verbessern und schauen, dass wir zu Punkten kommen“, fordert Klingenbach-Betreuer Sepp Lackner.

In Wallern ist auch Regisseur Velimir Vranesevic wieder dabei, der gegen Güssing gelbgesperrt war.