Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Last-Minute-Treffer fürs Selbstvertrauen. BVZ BURGENLANDLIGA / Klingenbach trotzte Tabellenführer Stegersbach in der letzten Spielminute ein Unentschieden ab.

Durchnässt. Roman Tullis (l.) und Alexander Klemenschitz (r.) konnten in dieser Szene den Stegersbacher Erich Bencsics erfolgreich vom Ball trennen. Am Ende trotzten die Lackner-Mannen dem Tabellenführer beim 2:2 einen Punkt ab. FRANK  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

Es war eine deutliche Leistungssteigerung im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen. „Vom Engagement her kann ich nichts sagen. Die Mannschaft hat zweimal einen Rückstand aufgeholt. Klar dürfen wir uns von den Chancen her nicht beklagen. Stegersbach hatte zwei Lattenschüsse, aber wir trafen auch einmal Aluminium“, resümierte Klingenbach-Trainer Sepp Lackner, fügte hinzu: „Das frühe 1:2 in der zweiten Halbzeit hat uns aus dem Konzept gebracht. Der Ausgleich in der Nachspielzeit hat aber gezeigt, dass wir Fußball spielen können.“

Dominik Dihanich schloss eine tolle Kombination über mehrere Stationen mit „One-Touch-Football“ perfekt ab. Doch der Reihe nach: Vor dem Spiel gab e

s schon einige Hiobsbotschaften für die Hausherren. Stammkeeper Stefan Fuchs verletzte sich beim Abschlusstraining an der Schulter und konnte nicht spielen.

Sepp Lackner: „Langsam  gehen uns die Spieler aus“

Martin Reschl, der in Neuberg so gut wie nichts zu halten hatte, hätte aber auch so den Vorzug bekommen. Ante Bezer war mit einer Bindehautentzündung die ganze Woche außer Gefecht. Zudem verletzte sich auch noch Alexander Klemenschitz in der ersten Halbzeit.

Nach einem Kopfballduell überknöchelte er – erste Diagnose: Bänderriss, sechs Wochen Pause. Die Meisterschaft ist damit wohl gelaufen. „Wir haben im Moment echt kein Glück. Langsam gehen uns die Spieler aus“, so ein besorgter Lackner.

Bei den Gegentoren sah Klingenbachs Abwehr nicht gut aus. Zweimal schlugen die Gäste nach einem Eckball zu, obwohl die Hausherren schon den Ball so gut wie sicher hatten. „Das ist ein Witz, da haben wir es dem Gegner viel zu leicht gemacht“, meinte der Klingenbacher Betreuer. Die Heimischen waren durch Velimir Vranesevic per Elfmeter und Dominik Dihanich in der Nachspielzeit erfolgreich.

Am Freitag gastieren Christoph Dihanich und Co. in Marz. „Die Kühbauer-Elf ist sehr heimstark. Ich muss gestehen, dass mir die gelb-rote Karte von Manuel Niessler in Oberpullendorf nicht ungelegen gekommen ist, dennoch müssen wir sehr auf der Hut sein“, so Lackner. Alex Klemenschitz ist nicht dabei.