Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Latte verhinderte neuerlichen Sieg. SV SANKT MARGARETHEN / Marcus Hanikel vergab in der letzten Minute den Matchball und traf nur die Latte – 2:2.

VON PHILIPP FRANK

Der Aufsteiger bot dem Titelanwärter mehr als nur Paroli. „Es war eine sehr gute Partie von beiden Mannschaften. Sigleß war motiviert und aggressiv bis in die Zehenspitzen. Es gab sehr viele Torraumszenen, aber nicht so viele Torchancen. Irgendwie trauere ich schon den verlorenen zwei Punkten nach – doch das Remis geht in Ordnung“, meinte Sankt Margarethen-Trainer Josef Degeorgi.

Doch nach zwei Black-Outs nach Standardsituationen mussten die Blau-Weißen am Ende mit der Punkteteilung leben, obwohl Marcus Hanikel in der letzten Spielminute den Ball noch an die Latte donnerte. „Wir fangen wieder an wie letztes Jahr. Die ruhenden Bälle bereiten uns doch einige Probleme, obwohl die Sigleßer Kicker um einiges kleiner waren als unsere ‚Lackeln‘ in der Abwehr. Das darf einfach nicht passieren“, so Degeorgi.

Auch gegen Güssing  in der Favoritenrolle

Dabei sah es zweimal fast schon nach dem vierten Sieg in Serie aus. Valentin Unger setzte sich auf der linken Seite durch und bediente in der Mitte Thorsten Lang, der seine Mannschaft mit 1:0 in Führung schoss. Nach einem Stellungsfehler bei einem Eckball gelang den Hausherren der Ausgleichstreffer. Die Freude auf das Tor währte aber nur kurz. Nach einem einstudierten Freistoß von der Mitte stieg Marcus Hanikel am höchsten und köpfelte das Leder wuchtig zur 2:1-Führung ein. Rund zehn Minuten später sah SVM-Keeper Marcus Bleich einen Freistoß zu spät und so blieb es beim 2:2-Endstand.

„Sigleß ist eine gute Truppe, da werden noch einige Teams Punkte lassen. Für mich ist die Liga heuer ordentlich aufgewertet worden und deutlich stärker als in den Jahren zuvor“, berichtete Trainer Josef Degeorgi. Am Samstag empfängt Sankt Margarethen um 17 Uhr den SV Güssing.

„Die Südburgenländer haben ihre beiden Topstürmer verloren. Die Resultate sprechen auch nicht gerade für sie. Wir werden nicht darum herumkommen, wieder in die Favoritenrolle schlüpfen zu müssen“, so der Coach, der aus dem Vollen schöpfen kann.