Erstellt am 17. September 2014, 09:38

„Leitha – heißt Pflichtsieg“. Die Trausdorfer sind als einziges Team noch ohne Sieg. Das soll sich bald ändern.

Darko Durkov will mit einem gerissenen Kreuzband weitermachen.  |  NOEN, zVg

In Trausdorf war man über die Spielabsage nicht ganz unglücklich. Angeschlagene Kicker wie Dino Smudla und Thomas Kröss konnten somit ihre Wehwehchen auskurieren. Einer der sicher nicht spielen kann, ist Darko Durkov.

Vereinsboss gibt sich kämpferisch

Sein gerissenes Kreuzband möchte der Abwehrspieler nicht operieren lassen, sondern durch gezielten Muskelaufbau stärken.

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„Sportarzt Martin Ivanschitz ist der Ansicht, dass er auf diese Art und Weise noch zwei Jahre spielen kann“, erläutert Obmann Karl Barilich.

Der Vereinsboss gibt sich ob der sportlich tristen Situation kämpferisch. „Ohne Leithaprodersdorf beleidigen zu wollen, aber am Freitag ist ein Pflichtsieg angesagt“, gibt Barilich die Marschrichtung vor.

Seiner Ansicht nach ist die Truppe nicht so schlecht, wie der Tabellenplatz aussagt.

Trainerfrage: „Da fährt die Eisenbahn drüber“

Der eingefleischte Rapid-Fan schlägt also Töne an, die bis vor einer Woche noch beim Erzrivalen, der Wiener Austria, an der Tagesordnung standen.

„Da fährt die Eisenbahn drüber. Das ist die einzige Frage, die nicht gestellt wird“, so Barilich zur Trainerfrage. Spielertrainer Viktor Hanak ist von Woche zu Woche einer der Besten. Und Sportchef Christian Rotpuller ist quasi ein Familienmitglied des SC Trausdorf.