Erstellt am 03. Oktober 2012, 00:00

„Machen uns das Leben schwer“. SV Sankt Margarethen / Nach dem mageren 0:0-Remis gegen Jennersdorf geht es nun am Freitag zur Torfabrik nach Marz. Von Philipp FrankAuch gegen Jennersdorf reichte es nur zu einem mageren Punktgewinn.

Erst in der zweiten Halbzeit kam Sankt Margarethens Kapitän Alexander Petermann (r., gegen Mitja Ernisa) besser ins Spiel. Flöp  |  NOEN

Nach der Pleite gegen Neuberg setzten Alexander Petermann und Co. den Negativtrend weiter fort. „Man kann es drehen und wenden wie man will, in Wahrheit hatten wir aber nur zwei Torchancen. Technisch und fußballerisch haben wir im Moment leider nichts zu bieten“, zog Sankt Margarethen-Trainer Josef Degeorgi nüchtern Bilanz.

Gegen die Südburgenländer hatten die Heimischen Glück, nicht gleich in der Anfangsphase überrollt worden zu sein. Jennersdorf vergab einige gute Möglichkeiten, Mayer traf zudem nur die Stange. Keeper Marcus Bleich war es, der seine Mannschaft mit tollen Rettungstaten die gesamte Spielzeit über im Rennen hielt.

„Wir machen uns mit Eigenfehlern momentan das Leben selber schwer“, so Degeorgi. Damit meinte er unter anderem die zahlreichen Stoppfehler seiner Jungs. „In der letzten Minute haben wir uns selber um drei gute Chancen gebracht, weil wir uns das Leder nicht stoppen konnten“, so der Sankt Margarethener Trainer.

Die einzigen Möglichkeiten der Hausherren vergaben Valentin Unger in der ersten Halbzeit und den Matchball versemmelte wohl Alexander Petermann. Er traf nach einem schönen Doppelpass nur das Außennetz. „Wir sind im Moment in einer schwierigen Situation. Im Angriff sind wir leider viel zu harmlos. Heutzutage werden Spiele hinten entschieden, aber wenn man vorne so harmlos ist wie wir, dann geht leider nicht viel. Schlussendlich müssen wir aber mit dem Remis zufrieden sein“, so Degeorgi.

Angstgegner Marz  als nächste Hürde

Am Freitag wird die Aufgabe für die Sankt Margarethener nicht leichter. Da geht es für die Blau-Weißen nach Marz. „Die Kühbauer-Elf ist eine aggressive, kampfkräftige Truppe. Solche Teams liegen uns gar nicht, da tun wir uns immer schwer. Wir müssen hinten dicht machen und vorne auf ein Wunder hoffen. Vielleicht bekommen wir ja einen Konter, der zu einem Tor führen könnte“, so Trainer Josef Degeorgi. In Marz kann er wieder auf Marcus Hanikel zählen, der seine Sperre abgesessen hat. Auch Roland Handl könnte wieder ein Thema für die Startformation sein.

„Wir müssen höllisch aufpassen. Die Alarmglocken schrillen schon. Der Abstand nach unten schmilzt!“