Erstellt am 19. September 2012, 00:00

Markic-Gala sorgte für einen Dämpfer. Guter Auftritt / Trotz einer guten Leistung entführte Draßburg dank Marjan Markic drei Punkte aus dem Greaboch-Stadion. Von Philipp FrankSANKT MARGARETHEN - DRASSBURG 1:3.

SANKT MARGARETHEN - DRASSBURG 1:3. „Never change a winning team“ – ganz nach dem Motto ließ Sankt Margarethen-Trainer Josef Degeorgi seine Mannschaft nach dem jüngsten Sieg in Purbach unverändert. So musste auch Mittelfeldabräumer Thomas Bernscherer zunächst nur auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Die rund 600 Zuschauer bekamen einen rassigen Schlagabtausch zu sehen mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Goalie Marcus Bleich war es in der ersten Hälfte zu verdanken, dass die Gäste nicht in Führung gegangen sind.

Das sind nämlich die Hausherren. Nach einem abgefälschten Weixelbaum-Schuss konnte Draßburg-Keeper Christian Pfeifer den Ball nicht ordentlich abwehren und servierte Marcus Hanikel das Leder auf den Kopf, der nur mehr ins leere Tor einköpfeln musste. Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Valentin Unger die Chance auf eine mögliche Vorentscheidung. Nach einem Corner verschätzte sich Pfeifer und Unger donnerte den Ball von einem Meter über das leere Tor (39.).

Weixelbaum vergab wohl Entscheidung 

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste aber aufs Gas und kamen zu einer Vielzahl an Chancen. Zunächst vergaben noch Andy Walzer und Marjan Markic, ehe Abwehrchef Brandstätter nach einem Eckball – unter Mithilfe von Goalie Bleich – das Leder irgendwie über die Linie bugsierte (60.). In weiterer Folge wollten die Draßburger eine Entscheidung erzwingen, die dann fast Alexander Weixelbaum geglückt wäre, doch auch er nagelte den Ball aus kurzer Distanz weit über den Kasten.

Dann folgte die Markic-Gala: Nach einer Flanke von rechts verschätzte sich zunächst Gabriel, dann überhob Markic Pinter und donnerte den Ball ins lange Eck. In der Schlussphase narrte er dann noch einmal die SVM-Abwehr und sorgte im Nachsetzen für den 3:1-Endstand.

„Diese Niederlage schmerzt, aber Draßburg war besser. Wir müssen diese Niederlage so akzeptieren. Der Knackpunkt war sicher die Riesenchance von Weixelbaum. Wenn er den trifft, gewinnen wir“, so Trainer Josef Degeorgi. Nun geht es am Samstag nach Neuberg. „Wir sind Außenseiter!“