Erstellt am 06. Mai 2015, 09:58

von Martin Ivansich

Matissek zeigte bei Surf Worldcup auf. Lokalmatador Max Matissek gelang bei der Tow In-Europameisterschaft der Finaleinzug. Er wurde Sechster.

Gelungene Vorstellung. Der Weidener Max Matissek, hier im Windsurf-Freestyle-Einsatz, war mit seinem Auftritt bei der Tow In-EM in Podersdorf zufrieden und verpasste das Podest knapp. Foto: Martin Reiter  |  NOEN, Martin Reiter/www.reiter-foto.co
Die zweite Woche beim Surf Worldcup in Podersdorf stand ganz im Zeichen der Windsurfer. Dort startete der Weidener Max Matissek bei der Tow In-Europameisterschaft und dem PWA Surf Worldcup – wo der schwache Wind ein Spielverderber war und der Bewerb nach mehreren Versuchen abgebrochen wurde.

„Schade, dass der Wind nicht mitgespielt hat, ich habe mich sehr gut gefühlt. Sechs Mal habe ich meinen Heat gestartet, sechs Mal wurde er abgebrochen - das war schon anstrengend“, resümierte der 27-Jährige.

„Ich hätte mich weiter vorne gesehen“

Bei der Tow In-EM schaffte Matissek dann souverän den Finaleinzug – und auch dann funktionierte sein Plan: „Beim Tow-in ist mir eigentlich alles aufgegangen, ich habe im Finale auch eine wirklich gute Leistung geboten. Da hätte ich mich weiter vorne gesehen – als Dritter oder Vierter. Darum war ich zunächst etwas enttäuscht, aber unterm Strich bin ich vor allem superhappy, dass ich den Sprung gestanden habe.“

Den Tow In-EM-Titel sicherte sich übrigens der Niederländer Kiri Thode. Am Rande des Surf Worldcups stellte Matissek auch seine Projektserie „True Wind - a Windsurf and Art Projekt“ vor. „Das ist mein Ding und wird mich neben den Wettkämpfen in den nächsten Jahren begleiten.“