Erstellt am 02. April 2014, 09:12

Mozelt sorgte für klare Verhältnisse. Patrick Mozelt war mit einem Doppelpack der Sankt Georgener Matchwinner im Duell gegen Sankt Margarethen.

Sankt Georgen-Goalgetter Christopher Pinter (l., gegen Philipp Kummer) ging diesmal leer aus.  |  NOEN
Rund 600 Zuschauer sahen ein sehr einseitiges Bezirksderby. Sankt Georgen dominierte das Match klar – bis auf 15 starke Minuten der Gäste vor dem Pausenpfiff. Die Hausherren vergaben nach 17 Minuten die große Chance zur Führung, nachdem ein Reinhalter-Schuss zunächst von SVM-Keeper Marcus Bleich kurz abgewehrt werden konnte.

Auch den Nachschuss von Christopher Majer wehrte der Goalie ab, dann schoss Christopher Pinter – allerdings aus Abseits-Position – ein (17.). Patrick Mozelt – diesmal auf der rechten Seite im Einsatz – fand zunächst noch in Bleich seinen Meister (26.), ehe er nur zwei Minuten später dann doch für die Führung sorgte.

Nach einem Gabriel-Fehlpass kam der Ball nach einigen Abwehraktionen wieder zu Mozelt, der das Leder aus kurzer Distanz über die Linie drückte (28.).

Kurzes Aufbäumen war einfach zu wenig

Nach einer weiteren großen Chance der Heimischen kamen plötzlich die Blau-Weißen aus dem Nichts etwas auf – und auch zu Chancen. Vor allem nach Standardsituationen blieben die Gäste gefährlich. Nach einem Seckel-Corner wurde Gerald Schneider im Fünfer völlig vergessen, konnte den Ball jedoch nicht unter Kontrolle bringen (40.).

Spielertrainer Marcus Pürk – über die Latte – und Jörg Eisner – köpfelte aus zehn Metern übers Tor – vergaben weitere gute Möglichkeiten der Sankt Margarethener vor dem Pausenpfiff. Nach Wiederanpfiff übernahmen aber wieder die Hausherren das Kommando. Stephan Grafl vergab drei Riesensitzer auf die Vorentscheidung, doch scheiterte dreimal aus aussichtsreicher Position.

„Sankt Georgen hat verdient gewonnen"

Für die Vorentscheidung sorgte erneut Patrick Mozelt. Nach einem Flügellauf über rechts tunnelte er Marcus Bleich mit einem Flachschuss zum 2:0-Endstand (72.). In der Schlussphase vergab Sankt Georgen die Chance auf einen höheren Sieg. Roman Tullis und Markus Dragschitz trafen aus rund 35 Metern aber das leere Tor nicht.

„Das war eine enttäuschende Vorstellung, Sankt Georgen war klar überlegen und hat auch verdient gewonnen. Wir haben unsere wenigen Chancen leider nicht genutzt“, ärgerte sich Sankt Margarethens Sektionsleiter Günter Welz nach der 0:2-Auswärtsniederlage.

Nächste Gelegenheit am Samstag

„Das war eine sehr gute Partie von uns. Bis auf wenige Minuten vor der Pause haben wir das Match dominiert. Wir waren in allen Belangen überlegen und hätten noch höher gewinnen können. Jetzt gilt es weiter Punkte sammeln“, so Sankt Georgen-Coach Sepp Lackner.

Vorschau: Die nächste Gelegenheit haben die Hauptstädter schon am Samstag (18 Uhr) in Forchtenstein. „Da erwarte ich mir schon etwas – zumindest einen Punkt. Wenn wir Goalgetter Janos Szöke in den Griff bekommen, dann ist was drinnen“, so Lackner, der wieder auf Domenic Steinhauser zählen kann.

Sankt Margarethen empfängt um 16 Uhr Pinkafeld im Greabochstadion. „Für uns zählt nur ein Sieg, alles andere wäre eine Enttäuschung“, so Sektionsleiter Günter Welz. Beim SVM ist Thorsten Lang wieder dabei.