Erstellt am 17. Juni 2015, 08:12

von Martin Ivansich

Neufeld platzte aus allen Nähten. Traditionsbewerb "Tri Neufeld" lockte mehr als 1000 Teilnehmer zu einem rundum gelungenen Event an den Neufelder See.

Titel verteidigt. Lukas Pertl holte so wie im Vorjahr Platz eins.  |  NOEN, BVZ
Das Organisationsteam um Peter Biegert und Robert Pscheidl stellte auch bei der 28. Auflage des Neufelder Triathlons eine absolut top organisierte Veranstaltung auf die Beine.

Vorjahrssieger Pertl auch heuer Staatsmeister

UTTB-Ehrenpräsident Peter Biegert: „Die Bewerbe sind reibungslos über die Bühne gegangen. Zum einen gilt mein Dank an das Team von rund 50 Helfern, zum anderen auch der Rettung, der Wasser-Rettung, der Polizei, den Seebad-Betrieben und der Security sowie der Raaber Bahn, die mehrere Personen-Zugfahrten verschoben hatten. Ein großes Dankeschön geht auch an den Wettergott. Wenn wenige Kilometer neben dem Veranstaltungsort Gewitter niedergehen und Keller überflutet werden, dann bekommt man schon ein wenig Panik.“

Sportlich lieferten die Teilnehmer hervorragende Leistungen. Vorjahrssieger Lukas Pertl krönte sich auch in diesem Jahr zum Österreichischen Staatsmeister der Sprint-Distanz. Den Sieg über die Olympische Distanz sicherte sich Profi-Triathlet Niko Wihlidal. Tri Team-Parndorf-Athlet belegte hier den dritten Rang.

„Derzeit ist beim Boom kein Ende in Sicht“

UTTB-Athletin Carmen Halper krönte sich in ihrer Altersklasse (W40 - 44) zur Österreichischen Meisterin. Bei den Herren durften gleich zwei Burgenländer über Meistertitel jubeln. Tom Thalhammer (1. LC Parndorf/TRI Team Parndorf) wurde bei den Männer (M30 - 34) Erster. Auch Martin Leirer vom TLZ Donnerskirchen (M40 - 44) triumphierte.

Trotz der enormen Anzahl an Teilnehmern sieht Peter Biegert noch Luft nach oben, was die Kapazität betrifft: „Wir haben vor drei Jahren den Triathlon hier auf zwei Tage aufgeteilt. Und derzeit ist beim Boom, den diese Sportart erlebt, kein Ende in Sicht. Ich bin überzeugt, dass wir auch im kommenden Jahr wieder die 1000er-Grenze übertreffen werden.“