Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Nichtantreten sorgte für ordentlich Wirbel. 2. KLASSE NORD / Stotzing konnte für das Match gegen Wimpassing keine Elf stellen.

Wimpassings Peter Okasek verstand die Stotzinger Kicker und das Nichtantreten nicht.  |  NOEN
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VON MICHAEL PINTER

Die für Sonntag angesetzte Begegnung Stotzing gegen Wimpassing wurde nicht ausgetragen – die Heimmannschaft trat nicht an. Der Grund: Neun Stammkräfte der Stotzinger fuhren auf Urlaub – gemeinsam. „Wir konnten einfach keine Mannschaft stellen, zu viele fehlten“, so ein deutlich geknickter Sektionsleiter Andreas Hubacek. Die Stotzinger versuchten noch alles, das Spiel zu verschieben und boten dem Gegner sogar das Heimrecht an. Wimpassing aber lehnte ab – und ist verärgert. „Das kann es einfach nicht sein. Die haben dort genug Spieler, um eine Mannschaft zu stellen. Nur weil die besten nicht da sind, kann man ja nicht einfach absagen. Die haben ja nur Angst, abgeschossen zu werden. Das ist jedem Verein in der Klasse gegenüber höchst unfair und eine unglaubliche Frechheit“, machte Obmann Richard Lochar seine Meinung schonungslos deutlich.

Am Donnerstag wird bei der Struma-Sitzung entschieden, welche Folgen das Nichtantreten der Stotzinger haben soll. Für Lochar ist es mit einer Strafverifizierung und einer Geldstrafe nicht getan, er fordert gar den Ausschluss des Vereins aus dem Bewerb: „Wir verlangen eine drastische, abschreckende Strafe und werden uns auch am Prozess beim Verband beteiligen. So etwas muss bestraft werden.“