Erstellt am 10. Juni 2015, 06:41

von Philipp Frank

Nur ein Kurzgastspiel für Reisinger. Wimpassing-Coach Andreas Reisinger verlässt nach nur einer halben Saison den Klub – ihn zieht es „nach oben.“

Andreas Reisinger kehrt dem SV Wimpassing nach nur einer halben Saison wieder den Rücken und will nach oben. Foto: Flöp  |  NOEN, Flöp

Paukenschlag beim SV Wimpassing kurz vor dem Saisonende. Trainer Andreas Reisinger wird nach dem letzten Meisterschaftsspiel am Samstag den Burgenlandliga-Aufsteiger nach nur sechs Monaten wieder verlassen.

Die Gerüchteküche bringt ihn immer wieder mit seinem Ex-Klub, dem Wiener Sportklub, in Verbindung – am Dienstagnachmittag wurden die Vermutungen bestätigt, denn der Regionalligist präsentierte Reisinger als neuen Coach: <strong>http://www.wienersportklub.at/713-andreas-reisinger-neuer-trainer-beim-wiener-sportklub</strong>

„Haben schon etwas in diese Richtung geahnt“

„Natürlich ist es bitter für uns. Wir haben mit ihm geplant. Er hat aber ein Angebot aus der Bundesliga als Individualtrainer sowie zwei Trainerangebote aus der Regionalliga. Diese Chance wollen wir ihm nicht verbauen“, stellte Wimpassing-Obmann Rochard Lochar klar, fügte aber noch an: „Wir haben schon etwas in diese Richtung geahnt. Er war in letzter Zeit irgendwie komisch drauf und auch in Sachen Transfers wollte oder konnte er sich nicht festlegen.“ Wimpassing befindet sich nun auf intensiver Trainersuche.

„Eines ist klar – für Reisinger gibt es aber jetzt kein Zurück mehr. Wohin er letztendlich geht, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Wir wünschen ihm aber alles Gute und bedanken uns für seine Arbeit“, so Lochar. Fakt ist, dass der Vereinsboss nun neben Spieler- auch auf Trainersuche gehen muss.

Sejmenovic kommt aus Stegersbach

Im Angriff hat sich der SVW schon prominent verstärkt und verpflichtete Goalgetter Mirza Semjenovic vom SV Stegersbach. Der Verbleib von Horst Freiberger, Peter Pöllhuber und Mario Glogowatz ist noch offen.

Goalgetter Thomas Reitprecht und Defensivallrounder Michael Buchberger wechseln beide nach Reisenberg. „Wir sind noch auf der Suche nach einem Tormann, Innenverteidiger und Außenbahnspielern. Es wird vier bis fünf Neuzugänge geben“, so Obmann Richard Lochar.

Burgenlandliga-Absteiger Sankt Georgen/Eisenstadt hat schon auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen. Neben Stefan Barisits (Mörbisch) kommt auch Martin Hahnekamp vom Ligarivalen Sankt Margarethen für die Abwehr. Zudem soll noch ein Stürmer kommen.

Kapitän Daniel Wind verhandelt mit zwei Burgenlandligisten, könnte wechseln. „Der Stamm ist fix, den Rest füllen wir mit jungen Kickern auf“, so Sankt Georgens Sportlicher Leiter Christian Breyer.

Klingenbach will sich für die kommende Saison punktuell verstärken, muss wohl im Herbst auf Allrounder Gregor Mersich verzichten, der sich einen neuerlichen Meniskuseinriss zugezogen hat. Beim SV Sankt Margarethen gehen zwei Stammkräfte. Jörg Eisner zieht es nach Bad Sauerbrunn, Matthias Grassl nach Draßburg.