Erstellt am 04. Juli 2012, 00:00

Pinter ersetzt den Goalgetter. 2. LIGA NORD / Die Sankt Georgener trennten sich von Torschützenkönig Edi Stössl.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON MARTIN PLATTENSTEINER

Beim UFC Sankt Georgen tut sich ordentlich etwas. Nachdem mit Basti Reinprecht, Ladislav Szijjarto und Patrick Kasuba drei „Gestandene“ verabschiedet wurden, traf das harte Los nun auch Torjäger Edi Stössl. Kurios, denn Stössl sicherte sich heuer mit 26 Volltreffern den Titel des Torschützenkönigs.

Passte Stössl nicht in das  sportliche Lackner-Konzept?

„Er passt nicht in das Konzept von Trainer Sepp Lackner“, erklärte Vize-Obmann Gerhard Horak. „Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit.“ Nicht ganz so freundlich sieht Stürmer Stössl seinen Abschied. „Zuerst wurde mir versichert, dass man zu 99 Prozent mit mir plant“, erläutert Stössl die UFC-Vorgangsweise. Der Goalgetter wird sich seine sportliche Zukunft aber trotzdem aussuchen können. Als heißeste Aktie wurde zuletzt ein Engagement beim SV Wimpassing gehandelt.

Die Sankt Georgener haben indessen einen Kracher als Stössl-Ersatz an Land gezogen.

Der Siegendorfer Christopher Pinter (zuletzt bei den Austria Amateuren, davor – unter anderem – in Parndorf, beim LASK und in Siegendorf) soll den Klub in die BVZ Burgenlandliga schießen. Der pfeilschnelle Angreifer wurde zuletzt auch mit dem TSV Hartberg in Verbindung gebracht. Nicht ganz einfach gestalteten sich die Vertragsmodalitäten, denn Pinter gehört immer noch den Linzern.

Das UFC-Einkaufsprogramm ist aber noch nicht komplett abgeschlossen.

Mit der Verpflichtung von Akademie-Spieler Eric Eberl wurde ein hoffnungsvolles Talent zum Verein gelotst. Der Schützener soll vor allem der Defensive helfen, um Stabilität zu erlangen. Genau dort wollen die Vereinsbosse aber noch einmal nachbessern. „Wir suchen noch einen Verteidiger, dann sind unsere Kaderplanungen abgeschlossen“, erläuterte Gerhard Horak.