Erstellt am 23. März 2016, 03:34

von Martin Ivansich und Philipp Frank

Quintett spielt gegen Ex-Klub Steinbrunn. Fünf Kicker treffen am Freitag mit dem ASV Steinbrunn auf ihren Ex-Verein. Daniel Wind muss wegen einer Verletzung passen.

Stefan Reinhalter (hier noch im St. Georgen-Trikot) spielt mit Steinbrunn gegen seinen Stammverein.  |  NOEN, BVZ

Am Freitag (19.30 Uhr) treffen der ASV Steinbrunn und der UFC Sankt Georgen/Eisenstadt aufeinander. Ein normales Bezirksderby – aber nicht für vier Steinbrunner Kicker. Sie treffen nämlich auf ihren Jugend- und Ex-Klub.

Edi Stössl, Stefan Reinhalter, Christopher Majer, Goalie Phillip Fennes und Daniel Wind zerrissen viele Paar Fußballschuhe für den UFC Sankt Georgen, spielen nun aber allesamt beim Freitagsgegner.

Wind wird allerdings nicht mitwirken können. Er verletzte sich im Spiel in Breitenbrunn schwer am Fuß und kann erst kommenden Montag wieder ins Training einsteigen.

„Natürlich ist das sehr bitter. Nach dem Foul ist der Fuß sofort angeschwollen. Im Krankenhaus musste ich dreimal geröngt werden, aber kein Arzt konnte mir sagen, ob ich einen Mittelfußknochenbruch habe oder einen Außenbandriss. Es ist aber wohl nur eine starke Prellung“, so der Pechvogel.

„Keiner redet von Remis oder Niederlage“

Nichtsdestotrotz wird er seine Mannschaft in diesem besonderen Derby anfeuern: „Wir sind alle voll motiviert, keiner redet von einem Remis oder einer Niederlage. Wir sind heiß auf die Partie und wollen zeigen, was los ist“, so Daniel Wind.

Mitspieler Christopher Majer hatte bereits mit dem SC Trausdorf die Gelegenheit, gegen seinen Ex-Klub zu spielen: „Ich erwarte mir natürlich einen Sieg für Steinbrunn. In unserer Lage können wir auf keinen mehr Rücksicht nehmen. Die Vergangenheit interessiert mich nicht. Wir wollen so schnell wie möglich da unten weg, egal gegen wen wir spielen“, meint Majer vor dem Derby.

Sankt Georgen-Trainer Hannes Marzi erwartet sich auch einen heißen Tanz in Steinbrunn: „Das wird sicher eine enge Partie werden. Die Steinbrunner werden sicherlich motiviert sein, besonders die ehemaligen Sankt Georgener beim ASV.“