Erstellt am 04. Juni 2014, 10:40

von Martin Plattensteiner

Reitprecht sicherte die Cup-Teilnahme. BFV-Cup / Die Wimpassinger legten eine ordentliche Doppelschicht ein und schafften aufgrund eines 2:1 gegen Oberwart die Quali.

Harter Zweikampf. Wimpassings Georg Griessler (r.) luchste in dieser Szene seinem Oberwarter Gegenspieler Lukas Tegischer das Leder ab. Die Haager-Truppe drehte nach einem 0:2-Rückstand den Spieß noch um und sicherte sich das Ticket für den ÖFB-Cup.  |  NOEN, zVg

„Thomas Reitprecht gehören heute zwei Medaillen. Eine für das Verdribbeln und eine als Matchwinner“, konnte Wimpassings Trainer Robert Haager nach dem Abpfiff des zweiten Spiels (um den dritten Platz und somit das Erringen des Cup-Tickets) schon wieder lachen. Just das Lachen wäre Haager fast vergangen.

In der ersten Partie führte der 2. Liga Nord-Klub gegen Neusiedl schon komfortabel durch Treffer von Petr Machan und Thomas Reitprecht mit 2:0, ehe der Routinier mit einem missglückten Dribbling den Anschlusstreffer möglich machte. Kurz darauf fing man auch noch das 2:2 ein und im anschließenden Penaltyschießen zogen die Haager-Kicker den Kürzeren. Somit musste gegen Oberwart ein Pflichtsieg her. Die Südburgenländer gingen noch in Führung und Flügelflitzer Matthias Schmitz wurde ausgeschlossen.

Partie mit einem Mann weniger gedreht 

„Nach dem Ausschluss von Schmitz ging bei uns ordentlich die Post ab“, so Haager. Zum Matchwinner avancierte Reitprecht, der in der Schlussphase mit zwei Treffern – einer davon aus einem Penalty – den Spieß umdrehte und seinen Teamkollegen das ÖFB-Quali-Ticket bescherte.

Riesig war auch die Freude beim BVZ-Burgenlandligisten SC Neusiedl, der sich (im sportlich bedeutungslosen) Finale durchsetzen konnte. „Für mich und den Klub ein großer Titel. Wir sind sehr glücklich und die Mannschaft hat sich das redlich verdient“, leuchteten die Augen von Trainer Zeljko Ristic. Seine Truppe hat sich beim Finale des BFV-Cups in Ritzing tatsächlich die Krone aufgesetzt.

„Wir haben uns im Finale aber taktisch sehr gut verhalten. Wir wollten die Ritzinger kommen lassen und selbst empfindliche Nadelstiche setzen“, berichtete Ristic. Mit Erfolg: Der NSC rang den Ostligisten nieder und siegte schlussendlich mit 2:1.