Erstellt am 01. Oktober 2013, 02:03

Saisonende für Lindner. 2. Klasse Nord / Hornsteins Markus Lindner brach sich im Spiel gegen Podersdorf den Knöchel.

Hart im Nehmen. Markus Lindner vom ASV Hornstein spielte gegen Podersdorf trotz eines gebrochenen Knöchels noch 25 Minuten weiter, ehe er vom Feld ging. Foto: Pinter  |  NOEN, Pinter

Der 4:0-Sieg des ASV Hornstein gegen den UFC Podersdorf hatte für die Hausherren einen faden Beigeschmack: Mittelfeldmotor Markus Lindner verletzte sich schwer. Bei seinem Treffer zum 2:0 in Minute sieben stolperte er so unglücklich, dass er sich den Knöchel brach.

Das Paradoxe: Lindner spielte noch 25 Minuten weiter, ehe er schließlich vom Platz musste. Auch ins Krankenhaus fuhr der Berufssoldat erst am nächsten Tag.

Zuversicht und Kampfgeist trotz Ausfall des Motivators

„Mir ist fast das Handy aus der Hand gefallen, als er mich angerufen hat. Diese Verletzung trifft uns natürlich sehr schwer, vor allem, da Markus nach seiner langen Pause immer besser ins Spiel fand und eine wichtige Stütze der Mannschaft war. Er ist ein Motivator, den jede Mannschaft braucht“, klagt Trainer Markus Buchner, der nun wohl die gesamte Saison ohne seinen Allrounder auskommen muss.

„Wir werden das verdauen und weitermachen, wie wir gegen Podersdorf aufgehört haben“, gibt sich Buchner aber sofort wieder kämpferisch.

Hornstein zeigte sich zuletzt nach schwachem Saisonstart im Aufwind, der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz beträgt jedoch schon zehn Punkte. „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Gegen Podersdorf konnten wir endlich das umsetzen, was wir uns immer vornehmen. So muss es jetzt weitergehen“, so Buchner. In Rust soll am Sonntag dementsprechend der nächste Dreipunkter folgen.