Erstellt am 17. Juni 2015, 08:14

von Martin Ivansich

Segler im Spitzenfeld dabei. Die heimischen Segler zeigten vor Weymouth gute Leistung, für Stockerlplätze reichte es allerdings dann doch nicht.

Thomas Zajac und Tanja Frank , die sich als drittbestes Team für die Entscheidung in der Nacra17-Klasse qualifizieren konnten, ließen ihre Chancen bereits beim Wegfahren liegen. Die Österreicher waren den Tick zu früh über der Linie und wurden wegen Frühstarts disqualifiziert.

Damit beendete das heimische Duo, das im Verlauf der Serie zwei Wettfahrten gewinnen konnte, den England-Weltcup auf Rang sieben. Gold sicherten sich die Australier Waterhouse/Darmanin. 470er-Steuermann Matthias Schmid und Florian Reichstädter finden gut in die Medal Race-Entscheidung der 470er-Herren, ein taktischer Fehler auf der zweiten Kreuz spült die Vize-Europameister von 2014 allerdings auf Rang neun zurück.

Unterm Strich reicht es für die Österreicher zum siebenten Gesamtrang, der Sieg geht an die US-Amerikaner Stuart Mcnay und David Hughes.

Kieler Woche als nächster Höhepunkt

Als nächster Wettkampf steht für die OeSV-Asse die Kieler Woche auf dem Programm (20.-24. Juni).

„Wir haben von der Disqualifikation erst nach der Wettfahrt erfahren und waren extrem enttäuscht. Beim Start war es bei der Hälfte des Feldes knapp, wir waren uns sicher nicht drüber zu sein und sind ein sehr gutes Rennen gesegelt. Der Rückfall auf Platz sieben ist bitter, in Summe war in dieser Woche aber viel Gutes dabei. Wir haben uns mit einer soliden Serie den Anspruch erarbeitet um die Medaillen mitzusegeln, auch heute konnten wir unser seglerisches Potenzial abrufen, was leider gefehlt hat war das Fingerspitzengefühl beim Start,“ resümierte Nacra17-Segler Thomas Zajac.