Erstellt am 24. Februar 2016, 04:49

von NÖN Redaktion

Ski-Neuauflage trotzte den Bedingungen. Nach über 20 Jahren ermittelte der Österreichische Touristenklub Eisenstadt wieder die schnellsten Skifahrer.

Toll. Sofia Reidinger stand ganz oben auf dem Stockerl.  |  NOEN, zVg

„Es war eine Zitterpartie bis zum Schluss“, so Brigitte Krizsanits rückblickend. Letztendlich entschied das Organisationsteam vom ÖTK-Eisenstadt, dass gefahren werden kann. Somit war der Startschuss zur Neuauflage der Eisenstädter Stadtskimeisterschaft gegeben und eine Gruppe Skibegeisterter setzte sich am vergangenen Sonntag in Richtung St. Corona/Wechsel in Bewegung.

Wenngleich die Bedingungen widrig waren, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Viele der 40 Starter waren mit Fans angereist, sodass alles in allem rund 80 Eisenstädter die Piste in St. Corona bevölkerten.

Das Teilnehmerspektrum war breit und reichte von Hobbyläufern bis hin zu ehemaligen Landesmeistern. Auch das Alter war weit gefächert: So war der jüngste Teilnehmer, Moritz Huber, gerade einmal drei Jahre alt, der ältesten, Uli Prokop, hingegen über 70. Bei den Kindern und Jugendlichen zählte die schnellste Zeit – bei den Erwachsenen hingegen gewann jener Teilnehmer, der mit seiner Zeit am nächsten beim Mittelwert seiner Klasse lag.

Und so sorgte die von Vizebürgermeister Sepp Mayer und ÖTK-Obmann Otto Kropf durchgeführte Siegerehrung in der Simashütte dann auch für einige Überraschungen: Denn als strahlende Gewinner gingen nicht die Favoriten hervor. Über den begehrten Titel „Stadtskimeisterin“ und „Stadtskimeister“ freuten sich Eva Huber und Roman Fuchs.

Der 17-Jährige Herbert Dienbauer ließ an diesem Tag alle Starter hinter sich – er fuhr die Tagesbestzeit. Bei den Erwachsenen wurden Ulrike Windisch, Gerd Buchreiter und Martin Kalaschek als Tagesschnellste mit einem Preis geehrt.