Erstellt am 21. November 2012, 00:00

St. Georgen plant zweite Mannschaft. 2. Liga Nord / Die UFCler wollen ab der Saison 2013/14 mit zwei Teams ins Rennen gehen.

Sankt Georgens Keeper Philipp Fennes ist von der Idee seines Vereins sichtlich angetan, nächstes Jahr mit einer weiteren Mannschaft zu spielen.  |  NOEN
Von Martin Plattensteiner

Was die BVZ bereits berichtete, bestätigt jetzt auch der Fußballverband: Der UFC St. Georgen möchte ab der Saison 2013/14 mit einer zweiten Kampfmannschaft ins Rennen gehen. Die sogenannte „Zweier“ soll in der 2. Klasse Nord starten.

„Die UFC-Funktionäre waren schon bei mir und haben ein entsprechendes Ansuchen gestellt“, erklärt BFV-Geschäftsführer Simon Knöbl.„Wichtig ist, dass alle Auflagen erfüllt werden.“ Zwei Kampfmannschaften bedeutet auch, dass zwei Reserveteams gestellt werden müssen. „Es kann beim BFV-Vorstand diesbezüglich auch um eine Ausnahmeregelung angesucht werden“, so Knöbl weiter.

UFC-Sportboss Christian Breyer ist sich bewusst, dass zwei Mannschaften einen erheblichen Mehraufwand für den Verein bedeuten werden. „Wir haben mit der U23, der U17 und zwei U16 enorm viele Jugendliche, die Fußball spielen. Wir möchten allen ein Betätigungsfeld ermöglichen.“

Ein Sozialprojekt also? Breyer verneint – es gehe dem Verein vorrangig darum, dass der Fußballsport nach dem Jugendalter nicht vorbei sein muss.„Die Besten sollen unter Kampfmannschaftsbedingungen trainieren und spielen“, meint der Sportchef.

Betreuerstab wurde noch nicht fixiert 

Die St. Georgener gehen das neue Projekt nun schrittweise an. „Zuerst benötigen wir natürlich das Okay vom BFV“, so Christian Breyer.

Vier Teams im Erwachsenenfußball hatte im Fußballburgenland noch niemand. Mit drei Mannschaften gehen (gingen) bislang nur der SC/ESV Parndorf und der SC Neusiedl (Erste, 1b-Truppe und Reserve) ins Rennen.