Erstellt am 06. Februar 2013, 00:00

Starker Saisonauftakt. Tolle Form / Matthias Schmid und Florian Reichstädter siegten beim Medal Race und beendeten den Miami-Weltcup auf Rang zwei.

Von Martin Ivansich

SEGELN / Für Steuermann Matthias Schmid und Vorschoter Florian Reichstädter begann die neue 470er-Segelsaison mit einem Erfolgserlebnis. Die beiden Segler vom Yachtclub Breitenbrunn zeigten in Miami eindrucksvoll, dass sie zur absoluten Weltspitze zählen. Die Ausgangsposition vor dem Finaltag ließ im abschließenden Medal Race den erwartet heißen Tanz mit den Lokalmatadoren MacNay und Hughes folgen. Die Amerikaner ließen Schmid und Reichstädter nicht aus den Augen und folgten den Österreichern vom Start weg. Das OeSV-Duo setzte sich mit den Weltranglisten-Siebenten im Schlepptau vom Rest des Feldes ab und gewann das Medal Race letztendlich klar, dem US-Team reichte aber der zweite Platz zum Gesamtsieg.

Hochzufrieden mit  dem zweiten Platz

Matthias Schmid und Florian Reichstädter schlossen die Konkurrenz in der Biscayne Bay auf Platz zwei ab , hinter den Olympia-Neunten segelten die Vorarlberger David Bargehr und Lukas Mähr auf Platz drei. Damit gelang den Vorarlbergern der erste Podestplatz im Weltcup.

„Wir sind nach der Olympiapause erstmals wieder im Boot gesessen und haben in vielerlei Hinsicht neue Wege eingeschlagen. Wir haben Dinge ausprobiert, die uns vor den Spielen zu riskant waren, aber auf lange Sicht Sinn machen könnten und einiges verändert. Das betrifft den Trimm, aber vor allem das Handling und die Kommunikation“, so Matthias Schmid. „Das Trainingslager war ungemein produktiv, die Bedingungen waren perfekt, wir waren sehr viel am Wasser und sind einen guten Weltcup gesegelt. Die Konkurrenz war zwar überschaubar, aber mit MacNay/Hughes war ein echter Gradmesser dabei. Phasenweise sind wir ihnen um die Ohren gefahren, dann haben sie uns vorgeführt, es war ein geiles Duell, unterm Strich haben wir die Pause schon gespürt. Aber wir haben in sehr kurzer Zeit wieder vieles eingeschliffen, das Medal Race gewonnen und große Lust auf die Fortsetzung in Europa, wo sicherlich mit einer stärkeren Konkurrenz zu rechnen ist.“