Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

Start in die Olympiasaison. SEGELN / Für Mathias Schmid, Florian Reichstädter, Thomas Zajac und Thomas Cjazka begann die Segelsaison in Miami.

Nach der Quoten-Weltmeisterschaft vor Fremantle, wo neben Edelmetall auch drei Viertel der Olympianationentickets vergeben wurden, übersiedelt der olympische Segeltross ins knapp 19.000 Kilometer entfernte Miami. Dort starten Österreichs Asse in die Weltcupsaison und wollen sechs Monate vor den Olympischen Spielen Akzente setzen. Aufgrund der kurzen Winterpause bleibt bei der 22. Auflage der Miami Olympic Classes Regatta die breite Masse aus, die Weltspitze gönnt sich, abgesehen von wenigen Ausnahmen, aber keine Ruhepause. Die verhältnismäßig kleinen Felder weisen allesamt Top-Qualität auf und ermöglichen wichtige Tests für die olympische Regatta, die vor Weymouth und ebenfalls in überschaubaren Flotten gesegelt wird.

Die Startphase wird  besonders wichtig sein

Sportdirektor Georg Fundak legt daher besonderes Augenmerk auf die Startphase. Die Österreicher sind bereits seit einer Woche am Wasser und haben sich unterschiedlichen Trainingsgruppen angeschlossen. „Wir sind die Weltmeisterschaft aufgrund der Nationenqualifikation mit angezogener Handbremse gesegelt. Nachdem wir diese Hürde gemeistert haben, ist der Druck nun weg. Wir müssen nicht mehr taktieren und wollen vor Miami wieder unsere volle Klasse ausspielen. Mit Ausnahme der Franzosen ist die komplette 470er-Weltspitze vor Ort, von den Top Ten der Weltrangliste sind acht Teams am Start. Der Wettkampf wird selektiv, der Vergleich mit Sicherheit aussagekräftig“, so Matthias Schmid.

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