Erstellt am 03. September 2014, 08:24

Steinbrunn mit katastrophaler Defensive. Die Steinbrunner Abwehr hat Erfahrung genug. Trotzdem ziert man das Tabellenende.

Dieter "Didi" Reiberger wechselt zum ASK Hirm.  |  NOEN, BVZ

Von mangelnder Erfahrung kann man bei der Steinbrunner Abwehr nicht sprechen. Trainersohn Dennis Dwornikowistch hat trotz seiner 22 Lenze schon jahrelange Liga-Erfahrung. Didi Reiberger und Jozsef Friga zählen nicht nur zu Allroundern, sondern zu Routiniers. Jan Zvara ist ebenso zweikampfstark wie der bullige Matthias Kusolits.

Trotzdem haben die ASVler in vier Runden schon 12 Gegentore einstecken müssen. In der gesamten Frühjahrssaison waren es hingegen nur 19 Gegentore.

Karren selber aus dem Dreck ziehen 

„Wir haben bis auf Didi Reiberger - und er hat eine Top-Erfahrung - die gleichen Leute wie in der letzten Saison in der Abwehr“, argumentiert Trainer Toni Dwornikowitsch. „Zurzeit wird aber jeder Fehler sofort bestraft.“ Seine Mannschaft befindet sich in der „berüchtigten Gasse“, von welcher der Karren nur selber aus dem Dreck gezogen werden kann.

Ärgerlich für den Coach waren bei der 2:4-Pleite in Apetlon auch die individuellen, technisch-taktischen Patzer. „Auf nassem Boden musst du jeden Ball voll wegschlagen“, so Dwornikowitsch.