Erstellt am 15. Mai 2013, 00:00

Steindl: „Das war ein Selbstfaller“. Heimniederlage / Purbach vergab gegen Stinatz zu viele Chancen und bekam in der 88. Minute die Rechnung präsentiert. Von Philipp FrankPURBACH - STINATZ 1:2.

Keine Punkte. Purbachs Abwehrchef Bernd Kaintz (r.) musste zusehen, wie Nedim Halilovic und seine Stinatzer drei Punkte vom Türkenhain entführten. Lukas Spirk traf in der 88. Minute zum 2:1-Siegestreffer, nachdem zuvor die Hausherren einige gute Chancen ausgelassen haben. Foto: Frank  |  NOEN, Frank

Von Philipp Frank

PURBACH - STINATZ 1:2. Die Schiffer-Truppe hätte mit einem Heimsieg auf den zweiten Tabellenplatz klettern können. Doch diesmal machte den Türkenhain-Kickern die eigene Chancenauswertung einen Strich durch die Rechnung.

„Das war ein klassischer Selbstfaller. Wir haben nur phasenweise guten Fußball geboten. Stinatz wollte an diesem Tag einfach den Sieg mehr als wir. Die Luft ist zwar schon etwas draußen, das lasse ich so aber nicht gelten. Auch bei den Südburgenländern ging es um nichts mehr, doch dort passte die Einstellung“, resümierte Purbachs Sportlicher Leiter Adi Steindl. Martin Rodler brachte die Gäste nach einer guten Viertelstunde in Führung (16.). Andi Strommer staubte nach einem Eckball zum 1:1-Ausgleich ab (23.).

„Müssen im Abschluss konzentrierter sein“ 

Nach dem Seitenwechsel vergaben die Hausherren einige gute Chancen, Stinatz blieb aber bis zum Schluss gefährlich. Nach einer Ecke stieg Lukas Spirk am höchsten und köpfelte zum 2:1-Siegestreffer ein. Goalie Leo Höppel war dabei etwas die Sicht verstellt (88.). Nach zehn Spielen ohne Niederlage, endete nun die stolze Purbach Serie. „Das war klar, dass es einmal so weit kommt. Wer seine Chancen nicht nutzt, der bekommt dann die Rechnung präsentiert“, so Purbachs Trainer Günther Schiffer.

Nun müssen Stephan Helm und Co. nach Sigleß. „Das wird keine Spur leichter als das Match gegen Stinatz. Ich hoffe nur, dass wir im Abschluss konzentrierter ans Werk gehen, sonst wird das eher eine Kampf- und Krampfpartie“, so Adi Steindl.

Coach Günther Schiffer kann gegen den Abstiegskandidaten aus dem Vollen schöpfen.