Erstellt am 25. November 2015, 09:42

von Martin Plattensteiner

Stössl kehrt zurück. Der Goleador landet bei seinem Stammklub. Die Treffsicherheit von Edi Stössl soll das Abstiegsgespenst bald verjagen.

Vollstrecker. Edi Stössl (r.) will wieder für den ASV Steinbrunn treffen.  |  NOEN, BVZ
Der verlorene Sohn ist zurück – Edi Stössl schnürt die Packler ab sofort wieder für ASV Steinbrunn, wo er einst seine ersten Tore erzielte und Fußballschuhe zerriss.

Dann machte der Stürmer, dem nachgesagt wird, einen Aktionskreis eines Mikrowellenherdes zu haben, trotzdem aber immer zu treffen, Karriere.

„Weltenbummler“ soll Abstieg verhindern

SC Eisenstadt, Klingenbach und Ritzing waren die nächsten Stationen. Dann kehrte Stössl das erste Mal zu seinen Wurzeln zurück und fungierte als Spielertrainer bei den Blau-Schwarzen. Danach mutierte er zum Weltenbummler des Burgenlandes – Oberpullendorf, Purbach, Antau, Winden, Sankt Georgen und Bad Sauerbrunn sicherten sich jeweils die Dienste des Bombers.

„Ich bin voll fit und davon überzeugt, den Steinbrunnern helfen zu können, um den Abstiegskampf zu meistern“, gibt sich Edi Stössl selbstbewusst.

Stössls Quote ist beachtlich – in der Regel trifft er spätestens in jeder zweiten Partie. Mit seinen Toren wollen die Steinbrunner im Frühjahr so rasch als möglich die hinteren Ränge verlassen.

Das Legionärstrio wird abgegeben

Dass es der Heimkehrer nicht alleine richten kann, ist den Funktionären sonnenklar. „Fünf oder sechs neue Spieler kommen sicherlich“, erklärt Obmann Fritz Pingitzer. Vollzugsmeldung gibt es – außer dem Stössl-Transfer – bislang keine.

Fix ist, dass das Legionärstrio Mark Saller, Donat Varega und Tibor Sifter abgegeben wird. „Wir legen nur Wert auf Spieler, die zu allen Trainingseinheiten kommen“, erläutert Pingitzer.

Die Einstellung des Trios soll in der Vergangenheit alles andere als vorzeigbar gewesen sein. Varga, der immerhin mit sechs Toren der beste Schütze der Steinbrunner war, soll adäquat ersetzt werden.

Zwei neue Kräfte für die Defensive gesucht

„Wir sind auch auf der Suche nach zwei Innenverteidigern“, meint Sektionsleiter Hans Peter „Buffy“ Troindl. „Das müssen aber wirklich Gute sein. In der Zwischenzeit hat auch Masseur Viktor Gabris seine Fühler in die Slowakei ausgestreckt. Eine Namensliste mit potenziellen Kandidaten – immerhin ist auch die Fahrtstrecke stets ein Thema bei Legionärsverpflichtungen – hat Gabris seinem Sportchef schon zugesteckt.

In der U16-Truppe (SpG Seengebiet) warf Trainer Horst Schiefer das Handtuch. „Da hat Einiges nicht gepasst“, kommentiert Pingitzer.