Erstellt am 09. Februar 2011, 00:00

Sturmduo hat Visier bereits gut eingestellt. ASKÖ KLINGENBACH / Der SC Mannswörth wurde mit 3:0 vom Platz gefegt. Lukas Jurik und Ante Bezer erzielten drei Traumtore.

Klingenbachs Co-Trainer Bernd Fischer (r.) und sein Chef Sepp Lackner durften gegen den SC Mannswörth am Polizeiplatz in Kaisermühlen drei Tore der Marke „Weltklasse“ bewundern.PHILIPP FRANK  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

Die Lackner-Elf stand letzte Woche nur einmal auf dem Prüfstand. Am Samstag testeten Christoph Dihanich und Co. am Polizeiplatz in Kaisermühlen gegen den SC Mannswörth. „Es war ein richtig guter Test. Wir haben in den ersten 25 Minuten einen tollen Fußball gezeigt. Der Ball ist gut gelaufen und wir haben auch in die Breite gespielt – genau so, wie es sich gehört“, schwärmte Klingenbach-Trainer Sepp Lackner. Nach 17 Minuten eröffnete Lukas Jurik den Torreigen.

Nach einem Traumpass in die Tiefe von Kapitän Christoph Dihanich lief Jurik der Abwehr auf und davon und bezwang Keeper Driss Seghir im direkten Duell. Mannswörth kam kaum zu Chancen. „Wir haben früh attackiert und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, so der Klingenbacher Betreuer. Kurz vor dem Pausenpfiff überhoben die Gastgeber die Abwehr, aber Klingenbach-Keeper Stefan Fuchs blieb Sieger im Eins-gegen-Eins.

Regisseur Veli Vranesevic  sorgte für mehr Kreativität

Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichener, der orkanartige Wind machte beiden Teams zu schaffen. Mit der Einwechslung von Velimir Vranesevic kam mehr Kreativität ins Klingenbacher Spiel. Der Regisseur bediente erneut Lukas Jurik per Traumpass. Der Goalgetter nahm den Ball aus vollem Lauf volley und donnerte das Leder unhaltbar unter die Latte zum 2:0 (55.).

Für den sehenswerten Schlusspunkt sorgte Ante Bezer. Nach einer tollen Vranesevic-Vorarbeit nahm sich der Stürmer den Ball mit der Brust an und schlenzte ihn direkt über den Tormann zum 3:0-Endstand ins Tor. „Alle drei Treffer waren von der Marke: Weltklasse“, so Lackner. Kurz vor dem Ende hatte Mannswörth noch eine Großchance, doch diesmal klärte der eingewechselte Keeper Martin Reschl.

„Es war ein sehr guter Test. Wir haben auch nach den Auswechslungen sehr gefällig weitergespielt“, resümierte ein zufriedener Klingenbach-Trainer, der jedoch auf zwei Spieler verzichten musste. Dino Smudla laboriert immer noch an seiner Knieverletzung. „Er darf diese Woche aber mit leichtem Lauftraining beginnen. Flügelflitzer Florian Fischer war mit der Schule in Mainz.