Erstellt am 05. November 2013, 01:59

Sturmlauf ins Finale. Knapp verpasst / David Pichler zeigte sich beim ITF-Turnier in Budapest wieder in einer tollen Verfassung. Erst im Finale war Endstation.

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Von Martin Ivansich

Für den Osliper David Pichler war das ITF-Turnier in der ungarischen Hauptstadt definitiv eine Reise wert. Der 17-Jährige zeigte einmal mehr seine Klasse und setzte sich souverän bis ins Finale durch. Er schlug den Serben Dusan Vukicevic mit 6:3, 6:4 und fertigte darauf den Rumänen Calin Manda mit 6:2 und 6:1 ab. Auch der auf sieben gereihten Ungarn György Agoston war am Ende chancenlos. Pichler gewann 6:2 und 6:3. Somit stand der Youngster nach seinem größten Triumph, dem Sieg in Budapest im Vorjahr, erneut im Endspiel. Sein Gegenüber war der top gesetzte Kroate Domagoj Biljesko.

Schlechter Start

Der Start in dieses Finale verlief für den Burgenländer nicht nach Wunsch, rasch lag er 0:2 zurück. Dann aber kam der Schützling der Simacek-HMK-Akademie immer besser ins Spiel und gewann den ersten Satz im Tie-Break. Der zweite Satz war ähnlich heiß umkämpft. Nach 1:3-Rückstand drehte Pichler wieder auf, führte 5:4 und war nur noch zwei Punkte vom Turniersieg entfernt. Der Kroate konnte aber mit einem starken Service antworten und diesen Satz mit 7:5 für sich entscheiden. Im Entscheidungssatz hatte Biljesko das bessere Ende für sich und gewann nach knapp drei Stunden 6:7, 7:5 und 6:4. Im Doppelbewerb lief es für Pichler so richtig rund. Dort setzte er sich mit Max Voglgruber durch und sicherte sich den Turniersieg.