Erstellt am 26. August 2015, 08:25

von Martin Ivansich

Swoboda: „Podersdorf ist einfach mein Rennen“. Titelverteidiger Georg Swoboda will bei seinem letzten Rennen zum vierten Mal hintereinander in Podersdorf siegen.

Favorit. Georg Swoboda ist heißer Kandidat auf den Podersdorf-Sieg.  |  NOEN, zVg

2012 bis 2014 gab es bei der Langdistanz-Staatsmeisterschaft in Podersdorf stets den selben Sieger: Georg Swoboda. Für den 37-Jährigen ist der Bewerb am 5. September ein ganz besonderer. Zum letzten Mal wird er bei der Staatsmeisterschaft teilnehmen und hat sein Ziel klar im Visier: „Ich will meinen vierten Titel. Podersdorf ist ja so etwas wie mein Rennen.“

Die Vorbereitung auf diese Mission verlief nicht ganz reibungslos: „Fast 300 Stunden haben mir diesmal gefehlt. Die letzten sechs Wochen konnte ich mich aber intensiv und optimal vorbereiten.“ Ein fünf-tägiges Trainingslager in Podersdorf stand dabei ebenso am Plan wie Höhen-Camps. Swoboda will heuer nichts dem Zufall überlassen, reist schon am 2. September nach Podersdorf statt einen Tag vor dem Bewerb.

„Der familiäre Charme macht Podersdorf aus“

Den Austragungsort der Staatsmeisterschaften schätzt der dreifache Titelträger nicht nur wegen seiner Erfolge. „Obwohl sich die Veranstaltung in den letzten Jahren enorm entwickelt hat, herrscht ein familiäres Klima. Man kennt sich hier einfach. Daniel Döller und sein Team leisten eine sehr gute Arbeit, die Bewerbe gehen professionell über die Bühne.“

Seit 2002 betreibt Swoboda den Triathlon-Sport, seit 2007 zählt er zur nationalen Spitze. Nun könnte er seine einzigartige Karriere eben mit Titel Nummer vier krönen. Dementsprechend motiviert und selbstbewusst gibt sich der Spitzensportler: „Wenn ich mein Potenzial abrufen kann, dann werde ich auch heuer schwer zu schlagen sein.“

Für Triathlon-Anfänger hat er auch einen Tipp parat: „Nicht lange zögern, einfach ausprobieren. Es ist ein enorm abwechslungsreicher Sport für Alt und Jung.“