Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Tag des offenen Tores. 2. KLASSE NORD / In Zagersdorf fielen gleich neun Treffer. Aber auch die restlichen Teams geizten nicht mit Toren.

VON MICHAEL PINTER

ZAGERSDORF - STOTZING 5:4. Vorne hui, hinten pfui. Dieses Sprichwort mussten sich wohl beide Teams gefallen lassen, sieht man doch neun Treffer nicht alle Tage. Zagersdorf war in der rassigen Partie noch die etwas bessere Elf, auch einmal mehr dank Marek Svec. Der Slowake war vorne nie zu stoppen und trug drei Treffer zum Torfestival bei, darunter auch den entscheidenden kurz vor Schluss. Zuvor hatten die Gäste einen 2:1- beziehungsweise 4:2-Rückstand aufgeholt. Dieser Kampfgeist wurde aber nicht belohnt.

HORNSTEIN - SCHÜTZEN 4:0. Nichts zu holen gab es für die jungen Schützener in Hornstein, zu abgebrüht präsentierte sich der neu formierte Absteiger. Didi Lueger, eigentlich Trainer und nur aus akuter Personalnot aufgestellt, sorgte mit einem lupenreinen Hattrick schon früh für die Entscheidung, das 4:0 durch Heinczinger war nur noch Draufgabe. Die Gäste hatten zuvor durch Izudin Mandalovic die große Chance auf den Ausgleich, der Stürmer scheiterte aber.

DONNERSKIRCHEN - GROSSHÖFLEIN 1:1. Um zwei Punkte gebracht fühlten sich die Großhöfleiner in Donnerskirchen von Schiedsrichter Sevik, der zwei Treffer von Istvan Sira wegen eines vermeintlichen Abseits nicht anerkannte. Neuzugang Istvan Ramos traf noch dazu zweimal Aluminium, was für weitere Aufregung sorgte. Donnerskirchen ließ das alles kalt, man konterte auf der eigenen Anlage und ging durch Izo sogar in Führung. Sira sorgte schließlich mit dem 1:1 kurz vor Spielende für den Ausgleich.

ZILLINGTAL - RUST 0:4. Fast nicht wieder zu erkennen: Rust drückte von Beginn weg aufs Tempo und erspielte sich Chance um Chance, die auch prompt in Tore verwandelt wurden. Jürgen Balogh und Neuzugang Csaba Forgarasi sorgten mit je einem Doppelpack schon vor der Halbzeit für überraschend klare Verhältnisse. In Hälfte zwei war man vor allem bedacht, kein Gegentor zu erhalten, was schließlich auch gelang – das erste Mal seit saisonübergreifenden 41 Spielen. Zuletzt gelang dieses Kunststück am 14. November 2009 beim 1:0 gegen den EFC.

MÖRBISCH - OGGAU 2:1. In einer höhepunktarmen Partie startete die Heimelf durch Andreas Sommer, der die erste Chance des Spiels per Heber gleich zum 1:0 verwertete, besser. In der Folge stand die Wenzl-Elf hinten stabil und ließ wenig zu, dennoch gelang Johannes Praunseis der Ausgleich, als er eine Flanke von rechts sehenswert verarbeitete und per Drehschuss abschloss. In der 75. Minute fiel schließlich die Entscheidung: Sommer wurde schön freigespielt, stangelte zur Mitte und Nurlu hatte keine Mühe. Oggau warf danach alles nach vorne – allerdings ohne Erfolg.

EISENSTADT - SANKT ANDRÄ 0:1. Die Zeiselbären übernahmen gleich von Beginn weg die Kontrolle, zwingende Chancen blieben jedoch Mangelware. So musste eine Standardsituation für die Führung herhalten: Neuzugang Zakar verwandelte einen Freistoß direkt. In Hälfte zwei kam Eisenstadt besser ins Spiel und hegte berechtigte Hoffnungen auf einen Punktegewinn, doch die große Chance dazu ließ Steffen Herrmann in der 85. Minute aus. So blieb es beim hart erkämpften 1:0-Sieg der St. Andrä.