Oslip

Erstellt am 18. Oktober 2016, 12:20

von Peter Wagentristl

David Pichler im Aufwind. Die Formkurve von Tennisass David Pichler aus Oslip zeigt derzeit nach oben. Im Doppel spielt er künftig mit neuem Partner.

David Pichler  |  BVZ, zVg

Bei seinem zweiten Turnier in der Halle ist dem Osliper David Pichler der sprichwörtliche Knopf aufgegangen. Nachdem ihm beim ersten Indoor-Match der Saison die Umstellung auf den Teppichboden nicht nach Vorstellung gelang, konnte er sich vergangene Woche bis ins Semifinale des Future-Turniers spielen.

Erfolg in Deutschland und Tschechien

Vom deutschen Hambach ging es für Pichler weiter nach Jablonec in Tschechien. Zwei Tage vor seinem ersten Turniermatch ist der junge Burgenländer angereist, um sich ausreichend auf den „superschnellen“ Terraflex-Boden einstellen zu können.

Sichtlich mit Erfolg: Gleich zum Auftakt schoss Pichler den Slowaken Peter Vajda vom Platz. Ein Highlight für das heimische Nachwuchstalent war auch die Viertelfinalbegegnung mit Jan Hernych, der ehemaligen Nummer 59 in der Weltrangliste.

„Es war richtig schwer gegen ihn, ich bin aber immer drangeblieben und hab alles gegeben“, erklärt Pichler den Semifinal-Einzug. Mit einem 6:3, 1:6 und 7:6-Erfolg ließ der Osliper sein Gegenüber stehen.

Endstation erst im Halbfinale

Den Siegeslauf beendete erst Petr Michnev mit einem unglaublichen Aufschlagspiel: „Er hat 15 Asse geschlagen und dabei keinen einzigen Doppelfehler serviert“, musste Pichler anerkennen. Letztlich beendete der Tscheche die Halbfinal-Begegnung in nur zwei Sätzen mit 2:6 und 3:6.

Im Doppel läuft es für Pichler, der mit seinem Doppel-Partner Danylo Kalenichenko mehrfach Turniersiege erspielte, nicht nach Plan. Obwohl sein Partner in Topform spielt — in Hambach ging der Einzelsieg an den Ukrainer — musste die beiden Tennisasse bereits in Runde Eins vom Platz. „Auf diesen Belägen kann man im Doppel viel schneller verlieren, zudem läuft es derzeit in den Match-Tiebreaks nicht bei uns“, erklärt David Pichler. Daher wird beim kommenden Turnier auch erstmals der Russe Yan Sabanin an Pichlers Seite spielen.