Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Testlauf mit Blick auf die Spiele in Rio. Wichtige Probe / Für die heimischen Segler beginnt diese Woche in Santander bereits die Vorbereitungsphase auf Olympia 2016.

Zuversichtlich. Thomas Zajac und Tanja Frank gehören zur Nacra17-Weltspitze. Das wollen sie auch in Spanien zeigen.  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber

SEGELN / Bereits im Jahr werden bei der Segel-Weltmeisterschaft in Santander die ersten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien. In diesem Jahr steigt die Generalprobe. Seit Montag sind die neun OeSV-Boote bei dem World Test Event dabei.

Fahrten in Bucht und offenem Ozean

Vor Santander geht es vor allem darum, das Revier kennenzulernen. Immerhin geht es dort im nächsten Jahr um Medaillen und die Quali für Rio. Auf fünf verschiedenen Kursen sind Wettfahrten anberaumt. Sowohl in der Bucht als auch am offenen Atlantik wird gesegelt.

Dadurch kommen zahlreiche Kriterien zum Tragen: Flachwasser, Welle, konstanter Wind, Böen und starke Strömung sowie wenig Strömung. Allrounder werden also gefragt sein.

„Da ist Flexibilität gefragt“

Mit dabei sind auch fünf Burgenländer. Das 470er Duo Matthias Schmid und Florian Reichstädter (erste Wettfahrt Platz 26) weiß, dass es keine einfachen Bedingungen in Nordspanien sind: „Wir waren zuletzt 2005 hier, seither hat sich einiges verändert. Die Regatta wird schwierig, es kann sogar sein, dass wir an einem Tag auf zwei verschiedenen Kursen segeln. Da ist Flexibilität gefragt. Wichtig ist, dass wir uns mit dem Gebiet einmal vertraut machen“, so Reichstädter.

Thomas Zajac und Tanja Frank starten als Weltranglisten-Erste im Nacra17-Bewerb: „Dort wird es für Spezialisten nicht einfach. Da sind Allround-Qualitäten gefragt“, so Zajac. Neben den beiden burgenländischen Teams geht auch noch Staatsmeisterin Eva Maria Schimak ins Rennen. Die Neusiedlerin startet in der Laser Radial-Klasse und will das mäßige EM-Abschneiden in Santander mit einem guten Ergebnis vergessen machen.