Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Toller Offensivauftritt im Aufsteiger-Duell. Furios / Der UFC Sankt Georgen-Eisenstadt ließ nie einen Zweifel aufkommen, wer gegen Forchtenstein als Sieger vom Platz geht. Von Martin IvansichSANKT GEORGEN-EISENSTADT - FORCHTENSTEIN 3:1.

Sankt Georgens Christopher Majer (l.) war nur einmal nicht bei Forchtensteins Kevin Sinawehl, der zum zwischenzeitlichen 1:1-Remis ausgleichen konnte. Danach ließen die »Löwen« aber nichts mehr anbrennen und gewannen souverän mit 3:1. Foto: Flöp  |  NOEN, Flöp

Von Martin Ivansich

SANKT GEORGEN-EISENSTADT - FORCHTENSTEIN 3:1. Letztendlich war es ein verdienter Heimsieg der „Löwen“. Doch wieder ließ die Lackner-Elf ihre Fans lange zittern, obwohl die Partie schon nach den ersten 45 Minuten hätte entschieden sein können.

Christopher Pinter scheiterte mit einem Drehschuss an der Stange. Zudem vergaben die Heimischen eine Dreifachchance, wo der Forchtensteiner Schlussmann klären konnte. Dieser war es dann aber, der durch zwei Patzer die Sankt Georgener auf die Siegerstraße brachte.

Koch glänzte zweimal als Vorbereiter

Nach einem weiten Koch-Einwurf war Pinter per Kopf zur Stelle und scherzelte das Leder via Innenstange zum 1:0 in die Maschen (36.). Nach dem Seitenwechsel schlief die Löwen-Abwehr aber auch bei einem weiten Einwurf und Kevin Sinawehl köpfelte ungehindert zum 1:1-Ausgleich ein (46.).

Nach einem Koch-Weitschuss konnte Forchtenstein-Keeper Geisendorfer das Leder nicht bändigen, Christopher Pinter staubte zum 2:1 ab (71.).

Ein tolles Traumtor von Stephan Grafl 

Der eingewechselte Stephan Grafl sorgte mit seinem Traumtor zum 3:1-Endstand (76.). Nach einer weiten Flanke nahm er sich im Strafraum den Ball an, spielte sechs Gegenspieler samt Tormann aus und netzte ein.

„Das war für mich ein Wahnsinnstreffer - Tor des Monats“, so Sankt Georgen-Trainer Sepp Lackner, und meinte zum Erfolg: „Wir waren spielerisch besser, engagierter und haben uns den Sieg einfach verdient. Die Einstellung hat diesmal zu 100 Prozent gepasst.“

Schweres Spiel nun beim ASK Marz 

Nun müssen Daniel Wind und Co. am Freitag nach Marz. „Die Kühbauer-Elf ist noch ungeschlagen, sehr aggressiv und motiviert. Mit einem Remis auswärts könnte ich gut leben“, so Lackner, der wohl wieder Stephan Grafl von Beginn weg bringen wird.