Erstellt am 18. April 2012, 00:00

TOP-THEMA. BASKETBALL / Auch nach dem Titelgewinn am Samstag bleiben die Mattersburg Rocks weiterhin in der zweiten Bundesliga.

VON MICHAEL WELLER

Es ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im dritten und entscheidenden Spiel der Play-off-Finalserie schlugen die Mattersburg Rocks mit den beiden Pinterits-Brüdern aus Klingenbach den UKJ Mistelbach mit 88:81. Damit holten sie zum ersten Mal den Titel in der zweiten Bundesliga nach Mattersburg. Im Jubelrausch um das tolle Abschneiden der Mannschaft wird natürlich auch wieder der Ruf nach dem Aufstieg laut. Laut Reglement könnte die Truppe von Mike Coffin in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse antreten, doch Obmann Andreas Gschiel winkt ab. „Wie ich schon vor ein paar Monaten erklärt habe, kommt ein Aufstieg für uns leider noch nicht in Frage“, so Gschiel. „So gerne ich den Verein auch ganz oben sehen würde, es geht einfach noch nicht.“

Viele Voraussetzungen  müssen erst erfüllt werden

 

Denn um ganz oben mitspielen zu können, müssen die Rocks erst einige Auflagen vom Verband erfüllen. „Für die Bundesliga müssten wir ein Budget von 300.000 Euro vorweisen können“, erklärt Gschiel. „Außerdem müssten wir ein fix besetztes Sekretariat einrichten und zwei hauptberufliche Trainer anstellen.“ Weiters ist vorgeschrieben, dass drei Nachwuchsmannschaften von der U14 bis zur U18 österreichweit in der Meisterschaft vertreten sind. Momentan haben wir nur Teams in der U12, U14 und U16“, so der Rocks-Obmann. Das Ziel „Aufstieg“ gibt es aber dennoch: „Wir haben einen Fünf-Jahres-Plan, bei dem wir so oft wie möglich um den Meister mitspielen wollen und dabei unseren Nachwuchs aufbauen werden. Wenn dieser dann so weit ist, wollen wir in die Bundesliga“, so Andreas Gschiel.

Auch Lukas Hrdlicka vertritt diese Ansicht: „Momentan ist es sportlich und wirtschaftlich besser, wenn wir in der zweiten Bundesliga bleiben.“