Erstellt am 14. Dezember 2011, 00:00

TOP-THEMA. SEGELN / Matthias Schmid und Florian Reichstädter holten im Rahmen der Segel-Weltmeisterschaft den erhofften Quotenplatz.

Matthias Schmid und Florian Reichstädter segelten Österreich in der 470er Klasse auf Rang 15 der Nationenwertung und erfüllen damit gleich im ersten Anlauf die internationalen Qualifikationskriterien für die England-Spiele. Die beiden Wiener, die sich seit zehn Jahren das Cockpit teilen, haben nun ausgezeichnete Karten auf ihren zweiten Olympiaeinsatz.

Am dritten und letzten Finaltag kamen Schmid und Reichstädter über die Plätze 32 und 24 nicht hinaus. Ein 21. Gesamtrang genügte, um die direkte Konkurrenz in Sachen Nationenticket auf Distanz zu halten. Damit hat das erste OESV-Boot die Pflicht erfüllt, ab Montag greifen die restlichen Segler in das Wettkampfgeschehen ein.

„Sind mit angezogener  Handbremse gesegelt“

 

„Nach der katastrophalen ersten Runde sind wir in der zweiten Wettfahrt auf unsere direkten Konkurrenten gesegelt, damit war die Türe für das Medal Race endgültig zu. Wir sind mit dem Gesamtergebnis natürlich nicht zufrieden, mit angezogener Handbremse war aber nicht mehr drinnen. Die Nationenqualifikation hatte Priorität, jetzt können wir uns in Ruhe vorbereiten und haben acht Monate Zeit, um am Feinschliff zu arbeiten“, so Mathias Schmid. „Die konservative Linie war klarerweise leistungshemmend, die Burschen können mehr. Das nehmen wir aber gerne in Kauf, denn mit dem fixierten Nationenticket können wir jetzt zielgerichtet weiterarbeiten“ freute sich Sportdirektor Georg Fundak.