Erstellt am 17. August 2011, 00:00

TOP-THEMA. LEICHTATHLETIK / Bettina Raffalt holte bei den Österreichischen U18-Meisterschaften die Goldmedaille über 400 Meter Hürden.

VON MARTIN IVANSICH

Bettina Raffalt sorgte bei der Österreichischen U18-Meisterschaft in Feldkirch für einen nächsten Höhepunkt in ihre noch jungen Karriere. Sie gewann im 400-Meter-Hürden-Bewerb in einer famosen Zeit von 62,15 Sekunden. Damit wäre die 17-jährige Hornsteinerin bei der U18-Weltmeisterschaft in Lille sogar ins Semifinale gekommen und den U23-Staatsmeisterschafts-Bewerb hätte sie in dieser Zeit gewonnen. Noch bedeutender ist allerdings die Tatsache, dass Raffalt mit dieser Leistung laut Punktetabelle des Weltverbands die beste jemals gebotene burgenländische Darbietung ablieferte.

Trotz Traumzeit ist immer  noch Luft nach oben

 

Dabei war der Lauf nicht einmal ganz perfekt. „Bei der neunten Hürde hat sie einen schweren Fehler gemacht“, so Trainer Rolf Meixner. Dennoch gelang ihr ein sensationeller Lauf. „Es wäre also noch schneller gegangen. Mit dem Lauf muss man aber restlos zufrieden sein“, resümierte Meixner, der vor allem zwei Erfolgskomponenten betonte: „Zum einen ist Raffalt seit März 2010 verletzungsfrei und von Krankheiten verschont geblieben. Das ist natürlich auch ein Verdienst unseres Physiotherapeuten Günter Nyul. Bettina hat die Ernährung umgestellt und das alles hat sich letztlich bezahlt gemacht.“

Als zweiten Baustein erwähnt Meixner die perfekte Zusammenarbeit mit dem Talenteförderzentrum Wolfgarten. Da ist der Stundenplan genau auf das Training der Athleten abgestimmt.