Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

TOP-THEMA. LAUFSPORT / Für Bettina Raffalt war die U18-Weltmeisterschaft in Lille die erste Großveranstaltung in ihrer jungen Karriere.

Riesengroß war die Freude, als Bettina Raffalt beim Meeting in Kassel die letzte sich bietende Chance nutzte, um auf dem WM-Zug aufzuspringen. Raffalt trotzte den schlechten äußeren Bedingungen und bewies enormes Kämpferherz, was ihr in einer Zeit von 62,94 Sekunden auch das Ticket für den 400-Meter-Hürden-Bewerb bei der U18-Weltmeisterschaft in Lille brachte.

Das Limit um sechs  Hundertstel unterboten

Sechs Hundertstel unter dem Limit und dem größten Erfolg ihrer bisherigen Laufbahn, dem Erreichen des WM-Limits dem ersten für einen burgenländischen Läufer überhaupt. In der vergangenen Woche machte sich Bettina Raffalt mit dem österreichischen Nationalteam auf den Weg nach Lille (Frankreich) zu den U18-Weltmeisterschaften.

Erstes WM-Resümee  fiel positiv aus

Insgesamt fuhren zwölf Athleten (sieben Burschen und fünf Mädchen) nach Brüssel, wo sie vom Veranstalter abgeholt werden. Ich möchte mich weiterentwickeln und verbessern. Ein realistisches Ziel sind die Top 16, erhoffte sich Raffalt vor der Abreise nach Frankreich.

Aus nach dem  WM-Vorlauf

Bei der WM in Lille war für die Hornsteinerin zwar schon nach dem Vorlauf Schluss, dennoch bilanzierte sie zufrieden: Eigentlich bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Es ist meine erste große Meisterschaft. Beim Rennen hatte ich keine großen Probleme, obwohl ich immer eng an die Hürden heran gekommen bin. Die Wolfgarten-Schülerin landete letztlich auf dem 30. Platz im Endklassement.