Erstellt am 08. April 2015, 06:15

von Philipp Frank

Gmasz übernimmt in St. Margarethen. Nach dem schwachen Rückrundenstart handelten die Funktionäre und verpflichteten den Purbacher Gerhard Gmasz.

Gerhard Gmasz  |  NOEN, NÖN/BVZ
Erst zwei Punkte und nur zwei erzielte Treffer stehen bislang auf dem Rückrunden-Konto des SV Sankt Margarethen. Zu wenig für das Funktionärsteam.



Nachdem Trainer Roman Mählich vor zwei Wochen den Klub in Richtung Favoriten für die Austria Amateure verließ, konnte auch Interimstrainer Gerald Kummer keinen zählbaren Erfolg aufweisen. Nach der abgebrochenen Partie in Parndorf folgte nun die 2:0-Heimniederlage gegen Deutschkreutz.

„Wir mussten etwas tun. Es gab schon unter der Woche Gespräche, nach dem kata-strophalen Match haben wir dann alles noch am Samstagabend mit Gerhard Gmasz fixiert“, berichtete Sankt Margarethens Sektionsleiter Günter Welz. Der 48-jährige Purbacher soll nun die Kastanien aus dem Feuer holen, beträgt der Abstand auf die Abstiegsränge nur mehr zwei Punkte.

„Wir sind voll im Abstiegskampf dabei“

„Er machte in Sollenau zuletzt einen guten Job und kennt die BVZ Burgenlandliga und die Mannschaft. Wir wollten einen Trainer, dem das Umfeld liegt und nicht erst sechs Wochen braucht, bis er die Mannschaft kennt. Dann könnte es vielleicht schon wieder zu spät sein“, so Welz weiter.

Neo-Trainer Gerhard Gmasz leitete am Dienstag seine erste Einheit mit der neuen Truppe: „Die Aufgabe reizt mich. Sankt Margarethen spielte eine tolle Hinrunde, im Frühjahr holte man nur zwei Zähler und ist das schwächste Team bislang in der Rückrunde. Wir sind voll im Abstiegskampf dabei“, so der ehemalige Sollenau-, Purbach-, Leithaprodersdorf- und Siegendorf-Coach, und fügte an: „Der SVM ist ein bestens geführter Verein, wo man kontinuierlich arbeiten kann. Der Klub hat Tradition.“

Interimstrainer Gerald Kummer rückt wieder ins zweite Glied als Co-Trainer. „Jetzt liegt es an den Spielern, zu zeigen, was sie können. Jeder weiß, worum es geht. In unserer Situation sind andere Tugenden gefragt. Da muss man so spielen, wie es eben die Situation erfordert“, so Gmasz.