Erstellt am 20. August 2014, 09:31

von Philipp Frank

Sepp Lackner entlassen. Sepp Lackner und der UFC Sankt Georgen-Eisenstadt gehen – wegen sportlicher Misserfolge – getrennte Wege.

Sankt Georgen-Trainer Sepp Lackner musste nach der Pleite in Purbach seinen Platz räumen.  |  NOEN, zVg

Am Sonntag trennte sich der UFC Sankt Georgen-Eisenstadt per sofortiger Wirkung von seinem Trainergespann Sepp Lackner und Herbert Strobel. „Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Wir wurden zweimal Meister und letzte Saison beendeten wir auf dem vierten Platz.

Nachfolger steht bereits fest

Dann werden sämtliche Leistungsträger wie Christopher Pinter, Stephan Grafl oder Goran Batar verkauft, ein Sparkurs gefahren, und nun – nach nur drei Runden – muss ich wegen sportlicher Misserfolge gehen. Weder mit mir noch mit der Mannschaft wurde gesprochen, es folgte die sofortige Trennung“, ärgerte sich Ex-Trainer Sepp Lackner über seine Entlassung.

Ein Nachfolger für Lackner steht zwar schon fest, den Namen wollen die Vereinsverantwortlichen aber noch nicht nennen. „Er muss noch ein paar Dinge abklären, aber den Namen kennt man“, verriet zumindest Christian Breyer, der Sportliche Leiter, vorab. Die Gründe für den Trainerwechsel liegen für ihn klar auf der Hand: „Man muss nur auf die Tabelle schauen. Nach drei Runden haben wir noch immer keinen Punkt.

Zudem kam auch noch die klare Niederlage im BFV-Cup in Draßburg und einige Testspielniederlagen. In der Mannschaft fehlt etwas, wir mussten also etwas machen. Der Zeitpunkt wurde auch deshalb so gewählt, weil wir kommendes Wochenende spielfrei sind und so der neue Coach zwei Wochen Zeit hat, wieder frischen Schwung ins Team zu bringen“, so Breyer, der sich bei Lackner dennoch für seine gute Arbeit bedanken wolle.