Erstellt am 22. Oktober 2014, 09:28

Trennung von Joe Pipal. Der FC Großhöflein trennt sich nach nur elf Runden vom neuen Trainer.

Die Bilanz sprach nicht gerade für Franz Pipal, so musste er den Platz auf der Trainerbank des FC Großhöflein räumen.  |  NOEN, Ivan

Die Saison lief beim „Geheimfavoriten“ FC Großhöflein bis hierhin weniger als berauschend. In elf Runden konnte man lediglich zwei Siege und ein Unentschieden für sich verbuchen.

„Wir mussten handeln“

„Meine Philosophie wurde nicht akzeptiert“, so Franz „Joe“ Pipal. Deswegen folgte nun die Trennung vom Trainer.

„Mit Pipal haben wir uns einvernehmlich getrennt“, so Obmann Dragan Kunkic. „Aufgrund der Ergebnisse und der zuletzt gezeigten Leistungen mussten wir handeln“, erzählt Kunkic weiter.

Gegen Wulkaprodersdorf war der Interimscoach schon auf der Bank – Istvan Borsos. Bei seinem Debüt setzte es gleich eine 0:5-Niederlage gegen Wulkaprodersdorf. Außerdem wird er auch für die letzten drei Spiele den Platz auf der Bank belegen.

Rückrundencoach offen

Gegen Weiden, Podersdorf und Zillingtal versucht man wieder in einen Aufwärtstrend zu kommen. Trotz der negativen Leistungen in der bisherigen Hinrunde bedankt sich der FC Großhöflein bei Joe Pipal für seine Arbeit.

„Ich möchte mich auch noch sehr beim Kader, bei den Fans und bei allen Funktionären bedanken. Auch wenn es eine kurze Zeit war, konnte auch ich in diesen Wochen dazulernen“, so Pipal. Wer in der Rückrunde das Amt des Trainers beim FC Großhöflein übernimmt, steht noch nicht fest.