Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Trennung von Sepp Lackner. BVZ BURGENLANDLIGA / Coach und Verein gaben am Montag das einvernehmliche Aus bekannt.

VON PHILIPP FRANK

Er wollte eigentlich schon nach der Niederlage gegen Stinatz den Hut nehmen, blieb aber dann doch. Das 1:3 gegen Baumgarten besiegelte dann aber die zweite Ära Sepp Lackners in Klingenbach. „Wir haben uns am Montag noch einmal mit ihm zusammengesetzt. Er war sich einfach nicht sicher, ob er den richtigen Draht zur Mannschaft noch hat. Wir haben uns einvernehmlich getrennt“, berichtete Obmann Hans Dihanich.

Verkettung unglücklicher  Umstände führte zum Aus

 

Die Grenzkicker waren nun schon insgesamt sechs Spiele ohne Punktegewinn: In den letzten beiden Partien im Herbstdurchgang und in allen vier Matches im Frühjahr ging man als Verlierer vom Platz.

„Die Rückrunde stand unter keinem guten Stern. Zunächst verloren wir die beiden Markic-Cousins an Ritzing – ohne adäquaten Ersatz zu bekommen. Dann verletzte sich auch noch Linksfuß Alexander Klemenschitz und zu guter Letzt kam auch noch die Fünf-Spiele-Sperre von Roman Tullis dazu. Wir haben leider einen kleinen Kader, der solche Ausfälle nicht verkraften kann. Wir geben Lackner nicht die Schuld und hätten ihn noch gerne als Trainer behalten, aber es ist im Moment wohl die Zeit für eine Veränderung gekommen“, fügte Dihanich hinzu.

Dihanich und Kalß nun  bis zum Ende der Saison

 

„Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Ich habe mich in Klingenbach sehr wohl gefühlt. Wir sind noch einmal alle Für und Wider durchgegangen. Ich hoffe, dass jetzt der Schalter umkippt und die Burschen eine Siegesserie starten – dann war es die richtige Entscheidung. Ich danke dem Verein für alles und halte ihm fest die Daumen“, so der scheidende Ex-Trainer Sepp Lackner. Bis zum Saisonende werden nun Hans Dihanich und Co-Trainer Sascha Kalß das Trainerzepter gemeinsam schwingen. Dann soll eine Lösung gefunden werden.