Erstellt am 30. September 2015, 05:22

von Martin Plattensteiner

Vierkampf steht an. Breitenbrunn glänzt vorne. Dahinter sind vier Teams mit je 14 Punkten, vier Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen.

Auf die Steinbrunner – hier Kapitän Matthias Kusolits – wartet am Samstag, 18 Uhr, Trausdorf als Gegner.  |  NOEN, BVZ

Der Breitenbrunner Siegeslauf wird selbst Trainer Bernhard Rainprecht unheimlich. „Wir verteidigen geschickt, setzen offensiv Nadelstiche, sind anstrengungsbereit und bereit, alles zu geben“, kommentiert der Coach die Serie seiner Truppe, die vor wenigen Monaten noch knapp dem Abstieg entronnen ist.

20 Punkte (darauf fehlt original nur einer) waren das erklärte Herbst-Ziel vor dem Saisonstart, 25 sind jetzt ausgegeben. Damit wäre man auf der total sicheren Seite, egal was im Frühjahr 2016 passiert (oder nicht).

Dahinter rangieren mit Apetlon, Tadten, Trausdorf und Illmitz vier punktegleiche Mannschaften. Dahinter lauern Winden und Sankt Georgen mit je 13, Siegendorf und Pama mit je 12 Punkten auf dem Plus-Konto.

Die Spannung steigt am Samstag, 15 Uhr, wenn Tadten (zuletzt ein Pünktchen nach zwei Niederlagen) auf Winden trifft. Die Bären von Trainer Michael Porics sind aus dem vorverlegten Winterschlaf erwacht und weisen drei Siege in Serie auf.

Illmitz, nach einem dreiwöchigen Desaster endlich wieder in der Spur, bekommt es um 18 Uhr mit Mönchhof zu tun. Dort ist man mit nur zwei Siegen aus acht Partien etwas angezählt. Leicht wird das Punkte-Sammel-Unterfangen nicht – auf die Mönchhofer wartet eine Woche später der Gang nach Leithaprodersdorf. Die Binder-Truppe gilt heuer aber als heimschwach.

Ob Leitha aber am Sonntag, 15 Uhr, in Apetlon punkten kann? „Ich gebe den Samstag frei. Mal schauen, was passiert“, so Trainer Binder. Apetlons Obmann Josef Koppi spekuliert hingegen mit einem Platz ganz (oder weiter) oben.

In den kommenden drei Runden spielt man gegen Leithaprodersdorf, Steinbrunn und in Gols. Machbare Aufgaben, sollte man meinen. Andererseits darf man die angeschlagenen Teams aus dem unteren Tabellendrittel nicht unterschätzen. „Wir spielen druckfrei auf“, meinte Gols-Obmann Günther Gmall mit einer Portion Galgenhumor. „Überholen kann uns nämlich keiner.“