Erstellt am 23. April 2014, 08:40

von Martin Ivansich

„Vorne mitmischen“. Weltcup | Das Nacra17-Duo, Tanja Frank und Thomas Zajac, will in Frankreich um den Sieg fahren. Zuletzt gab es in Palma Platz vier.

Tanja Frank und Thomas Zajac  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber
Nach Qingdao, Melbourne, Miami und dem ersten Europastopp vor Palma de Mallorca, wird seit Montag der ISAF Sailing World Cup an der französischen Rivera fortgesetzt und finalisiert. Über 600 Boote und knapp 1100 Segler aus 59 Nationen sind mit dabei.

Verbesserungen an Startlinie und in der Taktik

Thomas Zajac und Tanja Frank, die in Palma nur knapp am Nacra17-Podium vorbeisegelten und starke Vierte wurden, wollen erneut aufzeigen, aber auch am Set-up und der Kopfarbeit feilen. Das Duo, nach wie vor die Nummer zwei der ISAF-Weltrangliste, greift in Hyeres auf den Mast vom Miami-Weltcup zurück und möchte Verbesserungen an der Startlinie und in der Taktik erzielen.

„Wir wollen unsere aktuell gute Form weiter verbessern und auch in Hyeres ganz vorne mitmischen, segeln aber vor der Europameisterschaft nur noch die Kieler Woche, also werden wir noch etwas ausprobieren und wechseln den Mast. Zudem wird die Arbeit im mentalen Bereich forciert. Unterm Strich hoffen wir auf eine bessere Performance bei Leichtwind und eine Optimierung der taktischen Prozesse“, so Thomas Zajac.

„Wir haben einiges gut zu machen“

Während es im Katamaran und bei den Skiff vor Palma einstellig wurde, haben die OeSV-470er Asse einiges gutzumachen. Zwar konnten sowohl Schmid/Reichstädter beim letzten Weltcup einen Wettfahrtsieg einfahren, unterm Strich blieben die Olympia-Neunten aber unter ihren Möglichkeiten.

„In Palma ist wenig zusammengelaufen, da braucht man nicht lange herumreden. Wir haben einiges gutzumachen, wissen aber, dass die Aufgabe sehr schwierig wird. Wir haben in den vergangenen Monaten extrem viel verändert und müssen mit Geduld und Konsequenz am Ball bleiben.“, meint Steuermann Matthias Schmid.

Sven Reiger, in Palma guter Vierter, bekommt es diesmal mit einer deutlich stärkeren Konkurrenz zu tun. Damit hängen die Trauben für den Solisten deutlich höher.