Erstellt am 21. August 2013, 00:00

Weiße Weste bleibt dank Remis-Serie. BVZ Burgenlandliga / Klingenbach bleibt weiterhin ungeschlagen, wartet aber noch auf den ersten Erfolg. Sankt Margarethen siegte. Von Philipp Frank

Klingenbach-Kapitän Dominik Dihanich (li.) holte in der Doppelrunde zwei Punkte - gegen Baumgarten (0:0) und gegen Draßburg (2:2).  |  NOEN

DRASSBURG - KLINGENBACH 2:2. In den ersten 45 Minuten boten beide Mannschaften einen lauen Sommerkick ohne jegliche Höhepunkte. Dafür ging es nach dem Seitenwechsel ordentlich zur Sache. Neuzugang Bastian Horvath eröffnete in der 58. Minute den Torreigen. Doch nur fünf Minuten später sorgte Elmir Hrustanbegovic für den Ausgleichstreffer.

In der 71. Minute war der eingewechselte Mario Juric zur Stelle und erhöhte auf 2:1 für die Gäste. Aber postwendend kassierte die Dihanich-Elf den neuerlichen Ausgleich (72.).

Gerechtes Remis, aber „hätten den Sack früher zu machen müssen“

„Wir haben zweimal geführt und konnten dennoch nur einen Punkt mitnehmen. Wir hätten den Sack früher zu machen müssen. Zum Schluss hatten die Hausherren aber noch die besseren Chancen. Das Remis ist gerecht, aber beide Teams hätten gewinnen können“, so Klingenbachs Trainerobmann Hans Dihanich.

Nun geht es schon am Donnerstag daheim gegen Parndorfs Amateure (19.30 Uhr). „Sie sind sehr beweglich, wir müssen sie zu Fehlern zwingen“, so Dihanich.

SANKT MARGARETHEN - GÜSSING 4:2. Nach der Heimniederlage gegen Forchtenstein zeigten die Greaboch-Kicker, dass sie daheim doch noch gewinnen können. „Gegen Forchtenstein konnten wir die Räume nicht nutzen. Jetzt hat es dann gegen Güssing besser funktioniert, obwohl die Gäste sehr tief hinten gestanden sind“, berichtete Spielertrainer Marcus Pürk.

„Spiel unnötig spannend gemacht“, nun Sigleß vor der Brust

Ein Schlüssel zum Erfolg war sicherlich auch, dass Offensivallrounder Thorsten Lang allmählich seine Form wieder gefunden haben dürfte. Der quirlige Angreifer steuerte einen Doppelpack bei und stellte kurzfristig auf 3:0.

„Danach haben wir das Spiel wieder unnötig spannend gemacht. Die Umstellungen zum Forchtenstein-Match haben sich aber bezahlt gemacht“, so Sektionsleiter Günter Welz.

Am Freitag muss Sankt Margarethen nach Sigleß. „Das wird ein ganz schwieriges Spiel“, weiß Marcus Pürk.