Erstellt am 15. September 2011, 09:46

Wer soll Teamchef werden?. UMFRAGE / Die Frage nach dem Nachfolger von Didi Constantini bewegt nach wie vor. Die BVZ hörte sich in unserem Bezirk um.

„Es muss aber eine österreichische Lösung her. Wir haben hier genug Topleute, die das Team auf Vordermann bringen könnten. Wenn es ein Österreicher nicht schafft, dann wird es wohl auch kein anderer schaffen.“
Josef Lackner, Trainer des ASKÖ Klingenbach

„Die idealste Lösung wäre wohl David Copperfield. In unserer Situation hilft uns nur mehr ein Zauberer. Aber im Ernst, es gehört einer her, der alle Fronten vereinfacht und nicht auf alles hört. Es sollte ein erfahrener Mann sein.“
Josef Degeorgi, Trainer beim SV Sankt Margarethen

„Ich glaube, dass Hans Krankl wieder eine Chance bekommen sollte. Er ist der Einzige in Österreich, der wirklich eine Persönlichkeit darstellt. Zudem war seine Bilanz damals besser als die seiner Nachfolger.“
Zdravko Dilber,  Trainer beim ASV Steinbrunn

„Ich denke, dass Franco Foda gesetzt ist. Ich hoffe, dass jemand kommt, der die Liga kennt und auch Spieler einberuft, die sich wöchentlich beweisen und nicht nur Legionäre holt, die international in einer zweiten Liga nur zweite Wahl sind.“ 
Andi Hermann, Trainer beim UFC Sankt Georgen 

Ich bin zu hundert Prozent für eine österreichische Lösung. Nationaltrainer muss für mich ein Österreicher sein. Besonders gut würden mit Paul Gludovatz oder Andreas Herzog gefallen. Beide könnten das Team gut motivieren.“
Horst Schiefer, Trainer beim SC Zagersdorf

„Auf nationaler Ebene würde ich Kurt Jara eine Chance geben. Lieber wäre mir aber Guus Hiddink, auch wenn er teuer ist. Qualität hat eben ihren Preis. Diese halbherzigen Lösungen wie in der Vergangenheit machen keinen Sinn.“
Dieter Komanovits, Trainer beim UFC Schützen

„Wir brauchen einen, der taktisch gut ausgebildet ist. Egal, ob ein Österreicher oder eben ein Ausländer. Mein Favorit ist Ried-Trainer Paul Gludovatz, der hat am meisten Erfahrung und arbeitet in Ried ganz hervorragend.“
Christian Rotpuller, Trainer des ASV Draßburg

„Es sollte ein Mann sein, der ausländisches Know-how mitbringt und auch in die Nachwuchsarbeit eingebunden wird und da neue Strukturen schafft. Das Wichtigste wird sein, dass von Grund auf einheitlich gearbeitet wird.“
Kurt Hoffer, Ex-Trainer des SV Wimpassing

„Ich wäre für eine internationale Lösung a la Christoph Daum. Zu so einem Trainer können die jungen Spieler aufschauen. Zuletzt versuchte man den österreichischen Weg – jedoch ohne Erfolg, wie man gesehen hat.“
Hannes Pleva,  Trainer Lackenbach

„Franco Foda ist der richtige Mann, da er bewiesen hat, dass er ein Topmann ist. Er bringt die Erfahrung aus dem Klubfußball mit. Die Spieler werden ihm den nötigen Respekt entgegenbringen, den er als Teamchef braucht.“
Hannes Marzi, Trainer ASK Horitschon

„Ich denke, dass eine ausländische Lösung am besten wäre. Damit würde man die Seilschaften umgehen. Guus Hiddink wäre ein echter Topmann, der unserer Elf sicher guttun würde. Auch Leo Beenhakker könnte ich mir vorstellen.“
Joe Furtner, BNZ- Trainer aus Deutschkreutz

„Die Lösung mit Franco Foda ist mit Sicherheit eine sehr gute. Er hat mit Sturm großen Erfolg und kann mit jungen Spielern hervorragend arbeiten. Außerdem fällt mir auch keine Alternative zu ihm ein.“
Peter Obritzberger, Trainer des SV Wulkaprodersdorf

„Ivica Osim und Otto Rehagel sind schon etwas zu alt, Christoph Daum passt aus moralischen Gründen nicht. Da bleibt eben noch Franco Foda. Das ist ein Deutscher, der bringt schon Tugenden mit, die man als Teamchef benötigt.“ 
Gigi Ileana , Trainer des FC Oslip

„Es gibt sehr viele qualifizierte Trainer. Meine Denkweise ist eigentlich schon mehr auf die österreichische Bundesliga ausgerichtet. Ich glaube aber nicht, dass Teamchef Didi Constantini so schlecht gearbeitet hat.“
Norbert Barisits, Trainer in Stinatz

„Ich glaube, dass ein Ausländer die Ideallösung für den Posten des österreichischen Teamchefs ist. Es muss jedenfalls ein Trainer her, der auch ordentlich „anpacken kann“. So einen hat unser Team in der derzeitigen Situation notwendig.“  
Gerhard Bauer, Trainer des FC Großhöflein

„Wenn man sich ansieht, was Foda in den letzten Jahren aus Sturm gemacht hat, dann ist er eine hervorragende Besetzung für den Teamchefposten. Er kennt den heimischen Fußball perfekt und kann mit jungen Spielern gut arbeiten.“
Erich Wenzl, Trainer des SV Mörbisch