Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Wimpassinger rüsten auf. 2. KLASSE NORD / Der SV Wimpassing präsentierte mit Krisztián Tiber und Peter Okasek zwei erfahrene Neuzugänge. Auf der Trainerbank sitzt in Zukunft ein alter Bekannter.

Wieder da. Kurt Hoffer übernimmt nach kurzer privater Auszeit wieder das Traineramt in Wimpassing.PHILIPP FRANK  |  NOEN
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VON MICHAEL PINTER

Viele Gerüchte über Neuzugänge des SV Wimpassing waren in letzter Zeit im Umlauf – genug, um Obmann Richard Lochar zu einigen aufklärenden Worten zu bewegen. Als erster Verein der 2. Klasse Nord gibt Wimpassing damit größere Änderungen bekannt.

Tiber soll Offensivflaute  ein Ende setzen

Als Erstes bestätigte Lochar die Verpflichtung von Krisztián Tiber. Der ungarische Stürmer wurde zuletzt beim UFC St. Georgen bereits verabschiedet und soll nun für mehr Tore in Wimpassing sorgen. „Der Transfer war schon länger fixiert, aber wir wollten es nicht hinausposaunen“, so Lochar, der das Stürmerproblem damit als gelöst betrachtet. Dass er äußerst torgefährlich ist, bewies Tiber bei seinen Stationen in Klingenbach und St. Georgen, wo er in seiner ersten Saison gleich Torschützenkönig der 2. Liga Nord wurde. Den Ausländerplatz für Tiber räumt Jakub Mikus, der zum SV Würmla in die Niederösterreichische Landesliga verliehen wird. „Er hat die Qualität für weiter oben, diese Chance wollen wir ihm geben“, so Locher.

Okasek kommt, Gapmanns  Abgang ist strittig

Mit Peter Okasek kommt neben Tiber ein weiterer ehemaliger Spieler des ASKÖ Klingenbach nach Wimpassing. Der erfahrene Wiener, der zuletzt in Traiskirchen gemeldet war, soll die Löcher im defensiven Mittelfeld stopfen. „Tiber kenne ich ihn schon lange, so konnte ich ihn nun nach Wimpassing lotsen“, freut sich Lochar. Ob Okasek dann Teamkollege von Gerald Gapmann sein wird, ist noch ungewiss. Der Youngster will nach Steinbrunn wechseln, Wimpassing beharrt aber auf einer mündlichen Zusage. „Falls Gapmann tatsächlich geht, müssen wir noch einmal nachlegen. Grundsätzlich habe ich das aber nicht vor“, so Lochar, der die Neuerwerbungen nicht als „großes Aufrüsten, sondern als gezieltes Verstärken und Auffüllen des Kaders“ sieht.

Kurt Hoffer nach Auszeit  wieder an Bord

Trainiert werden die alten und neuen Spieler in der Rückrunde von einem alten Bekannten: Kurt Hoffer kehrt als Trainer zurück. Hoffer schied wenige Runden vor Hinrundenende wegen privater Probleme – seine Frau erkrankte schwer – aus, kann sich nach deren Genesung aber wieder voll dem Traineramt widmen. „Er ist der richtige Mann“, ist sich Lochar sicher.