Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Wind  verhinderte Triumph. SEGELN / Matthias Schmid und Florian Reichstädter waren auf Siegkurs, als der Wind das 470er-Duo letztendlich stoppte.

Für Matthias Schmid und Florian Reichstädter verlief der finale Showdown überaus unglücklich, die 470er-Herren sahen zunächst wie die Sieger aus und mussten sich letztendlich mit Gesamtrang vier begnügen. Die finale Wettfahrt wurde aufgrund eines Winddrehers unmittelbar vor dem Ziel abgebrochen und neu gestartet, während der erste Lauf vielversprechend aussah, kam man im zweiten Versuch nur auf Rang fünf. „Dreht der Wind, wird normalerweise der Kurs verlegt, der Abbruch war unnötig“, ärgerte sich Fundak, der im selben Atemzug von einer sehr starken Vorstellung des Duos sprach. „Normalerweise hebe ich keinen extra hervor, aber die beiden haben mich in dieser Woche wirklich beeindruckt. Sie sind nicht ganz für ihre seglerische Leistung belohnt worden, aber ein vierter Platz im Weltcup kann sich durchaus sehen lassen.“ Für die beiden 30-Jährigen überwog nach ein wenig Abstand ebenfalls das Positive. „Wir haben bei Leichtwind endlich ein konkurrenzfähiges Setup gefunden, unsere Geschwindigkeit war wirklich erfreulich. Dass wir die gesamte Woche über auf Augenhöhe mit der Weltspitze agiert haben tut dem Ego verdammt gut.“

Tommis schafften Sprung  unter die besten Zehn

Mit dem Einzug ins Finale haben Thomas Czajka und Thomas Zajac schon einen großen Schritt in Richtung Top-Ten-Platz gemacht. „Wir sind recht zufrieden, es ins Medal Race geschafft zu haben, wo wir noch einmal alles auf eine Karte gesetzt haben. Solide an fünfter Stelle liegend, haben wir voll attackiert, aber unser Risiko wurde nicht belohnt“, sagen die Tommis. Der Top-Ten-Platz bei der ersten Worldcup-Serie der neuen Saison ist ein kleines Weihnachtsgeschenk an das Team selbst. Mit Anlaufschwierigkeiten konnten Zajac/Czajka aber zur Halbzeit sogar einen Tagessieg feiern.

Jetzt wartet eine ruhige Zeit zu Hause. Weihnachten verbringen die Tommis in Österreich. Im neuen Jahr beginnen die beiden gleich mit einem Aufbautraining in der Kraftkammer damit für die Europasaison weiter das Mannschaftsgewicht gesteigert wird.

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