Erstellt am 10. April 2013, 00:00

„Wir haben uns ganz gut verkauft“. Erste Niederlage / Der SV Neuberg sorgte für die erste Pleite der Klingenbacher (0:2) in der Rückrunde. Von Philipp FrankKLINGENBACH - NEUBERG 0:2.

Knappe Niederlage. Klingenbachs Bernhard Leopold (l.) und Pavol Kovac (r.) nahmen nur in dieser Szene Neubergs Michael Oswald in die Mangel. Am Ende hatte der Tabellenführer aus dem Landessüden das bessere Ende für sich und gewann mit 2:0. Foto: Frank  |  NOEN, Frank

Von Philipp Frank

KLINGENBACH - NEUBERG 0:2. Die Hausherren mussten gegen den ewigen Rivalen aus Neuberg gleich fünf Stammspieler vorgeben. Thomas Klemenschitz, Alexander Klemenschitz und Roman Tullis mussten eine Sperre absitzen. Kapitän Christoph Dihanich meldete sich krank und Mittelfeldregisseur Goran Batar war ebenfalls angeschlagen.

Aber auch bei den Gästen fehlten mit Matthias und Georg Novak sowie Michel Kovacsits drei Kicker. Trotz der zahlreichen Ausfälle versteckte sich Klingenbach aber keineswegs – im Gegenteil.

„Eigentlich war diese Partie nicht zu verlieren. Wir haben uns ob der Ausfälle ganz gut verkauft, hatten sogar die Chance zweimal in Führung zu gehen“, analysierte Klingenbachs Trainerobmann Hans Dihanich.

Wieder komplett nach Jennersdorf

Zoran Storga vergab eine große Doppel-Möglichkeit auf den Führungstreffer, doch den erzielten die Gäste. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Tomislav Liber im Fünfer völlig frei zum Kopfball und netzte zum 1:0 ein (29.). Auch nach dem Gegentreffer ließen die Hausherren die Köpfe nicht hängen. Nach dem Seitenwechsel vergab Christopher Eysinger die Chance auf den Ausgleichstreffer, doch auch er fand in Neuberg-Keeper Jürgen Kirnbauer seinen Meister. In der Schlussphase sorgte Ivan Barnjak per Kopf für den 2:0-Endstand (86.).

„Wenn eine Mannschaft wie Neuberg in Führung geht, ist es ganz schwer, wieder heranzukommen. Sie haben die Spieler, die in entscheidenden Momenten ein Match entscheiden können. Aber wir haben uns ganz gut verkauft. Ich finde, ein Remis wäre gerecht gewesen“, so Dihanich.

Am Samstag müssen Christoph Dihanich und Co. nach Jennersdorf. „Da sind wir wieder komplett. Wir fahren nicht hin, um Urlaub zu machen. Ein Punkt wäre nicht schlecht“, so Klingenbachs Trainerobmann.