Erstellt am 18. September 2013, 00:00

WM-Ticket gelöst. Toller Erfolg / Nicole Krekel-Klapper vom TLZ Donnerskirchen holte sich das Ticket für die Triathlon-Weltmeisterschaft 2014 in Kanada.

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Von Philipp Frank

TRIATHLON / Großartige Neuigkeiten für das Triathlon Leistungszentrum Donnerskirchen. Beim 1. ERGO-Ironman 70.3 in Luxemburg löste Nicole Krekel-Klapper einen Startplatz für die Triathlon-Weltmeisterschaft 2014 in Kanada. Kürzlich ging in Luxemburg der erste 70.3-ERGO-Ironman über die Bühne. Pünktlich um 8 Uhr gingen die Profi Triathleten auf die 1.900 Meter lange Schwimmstrecke.

Kurz darauf folgten die Startwellen der Altersklassen Athleten. Geschwommen wurde in einem Fluss - der Mosel. Auf die exakt vermessene Schwimmstrecke machten sich über 1400 Triathleten aus 45 Nationen. Die Strömung war dank des niedrigen Wasserstandes nicht sehr stark.

Krekel-Klapper unter Schwimm-Erwartungen

Perfekt für die Fangemeinde war die Möglichkeit die Athleten am Flussufer, entlang des Wendekurses, zu begleiten. So konnten spannende Positionskämpfe hautnah erlebt werden. Nicole Krekel-Klapper blieb beim Schwimmen unter ihren Erwartungen. Sie stieg auf Position 29 aus dem Wasser.

Die darauf folgenden 90 Kilometer auf dem Rad waren zuerst entlang der Mosel und anschließend im Hinterland der Weinregion zu absolvieren. Dabei mussten zirka 600 Höhenmeter überwunden werden. Die anspruchsvolle Radstrecke wurde durch den am Veranstaltungstag heftig einsetzenden Regen nicht einfacher.

Martin Kleinl ist bald wieder ganz der Alte 

Doch auf der Radstrecke konnte Krekel-Klapper ihre Stärken umsetzen, und fuhr entfesselt auf Platz neun vor. Der anschließende flache Laufkurs führte am Ufer der Mosel entlang und musste viermal bewältigt werden (21,1 Kilometer).

Die TLZ-Athletin konnte bis ins Ziel weitere drei Plätze gutmachen, und wurde mit neuer persönlicher Bestzeit und dem fantastischen sechsten Platz in der Allgemeinen Klasse W 40 belohnt. Mit ihrer Leistung wurde sie auch drittbeste Österreicherin.

Martin Kleinl stand der Trainerin um nichts nach und erkämpft sich Platz 15 bei den Profis. Für den Schützener war es das zweite Rennen in der neuen Saison nach seinem unverschuldeten kapitalen Sturz beim Ironman in England.

„Ich finde langsam wieder zu meinem Selbstvertrauen zurück. Obwohl meine Sicherheit am Rad noch nicht wieder zu 100 Prozent vorhanden ist, geht es bergauf“, so Kleinl. „Das rabenschwarze Jahr 2013 ist für mich Vergangenheit. Meine neue Saison hat mit dem Ironman in Zell am See begonnen. Hier in Luxemburg habe ich mein zweites Rennen in Folge gefinisht und das sind wertvolle Punkte für die neue Saison. Die Platzierung mit Platz 15 bei den Profis geht für mich in Ordnung.“