Erstellt am 01. April 2015, 08:51

von Viviane Jandrisits

Auf dem Weg nach oben. Kein Stein blieb beim SC Gerersdorf über den Winter auf dem anderen. Mit einigen Zugängen ist man dabei, die Klasse aufzumischen. Der Anfang ist vielversprechend.

Zurück in der Spur. Der SC Gerersdorf und Peter Ernst (l.) wollen auch in den kommenden Wochen weiter für Furore sorgen und einige Teams ärgern. Foto: Bauer  |  NOEN, Patrick Bauer
Der SC Gerersdorf ist die Überraschungsmannschaft der noch jungen Rückrunde. Daran änderte auch das 1:1-Remis gegen starke Minihofer nichts. Nach unzähligen Pleiten im Herbst startet man nun voll durch.

Zuseher sollen versöhnt werden

Mit zwei Siegen und einem Remis lief es zuletzt fast optimal, auch wenn man weiter das Tabellenende der Klasse ziert. Ob sich daran noch etwas ändert, ist ungewiss, aber das ist laut den Verantwortlichen gar nicht das vorrangige Ziel. Es geht darum, die Zuseher ein wenig zu versöhnen und wieder eine Elf zu kreieren, die gerne für Gerersdorf kickt und alles gibt.

„Zurzeit ist uns die Reihung in der Tabelle nicht so wichtig, sondern eher, dass wir als Mannschaft wieder eine Gemeinschaft darstellen“, erklärt Kassier Bernd Bruckner, der aber dennoch optimistisch in Hinblick der kommenden Aufgaben ist. Passt das Umfeld, werden auch die Ergebnisse folgen. Und der Start verlief dabei schon vielversprechend.

„Opfer?“ – ist wieder wer!

Dabei veränderte man sich im Winter enorm, holte neue Legionäre und mit Hannes Thier einen neuen Cheftrainer. Dessen Arbeit trägt schon erste Früchte. „Wir wollen jetzt weiter so viele Punkte wie möglich machen“, erklärt Bruckner weiter.

Jetzt geht es nach Neuhaus zum Tabellenführer. Ob man diesen auch fordern kann? Ungewiss, aber zumindest ist man kein „Schlachtopfer“ mehr, das immer und überall zum Außenseiter degradiert wird. „Wenn wir unsere Chancen konsequent nutzen, können wir jeden Gegner schlagen“, schießt Bruckner gleich eine Kampfansage Richtung Leader. Den Beweis müssen seine Kicker antreten.